Bertha (Becht) von Mundeldingen (Mungoltingen), Witwe Johanns von Reute und Bürgerin zu Ravensburg, verkauft um zwei lb h, deren Empfang sie hiermit bestätigt, an Kloster Weingarten ihre Leibeigenen Adelheid und Else Zinggenberg zu Altdorf mit Leib und Gut. Die Verkäuferin tritt alle bisher an den beiden Frauen gehabten Rechte ab, und übernimmt auch namens aller ihrer Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
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Bertha (Becht) von Mundeldingen (Mungoltingen), Witwe Johanns von Reute und Bürgerin zu Ravensburg, verkauft um zwei lb h, deren Empfang sie hiermit bestätigt, an Kloster Weingarten ihre Leibeigenen Adelheid und Else Zinggenberg zu Altdorf mit Leib und Gut. Die Verkäuferin tritt alle bisher an den beiden Frauen gehabten Rechte ab, und übernimmt auch namens aller ihrer Erben die Gewährleistung des Geschäfts.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2351
C. 18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 II Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe
Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe >> Leibeigenschaftsbriefe >> 1300-1399
1354 Mai 10 (an sant Gordianus tag)
14,5 x 24,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Bertha von Mundeldingen
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Friedrich Holbein, Ammann der Stadt Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend, beschädigt
Vermerke: Rückvermerk
Aussteller: Bertha von Mundeldingen
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Friedrich Holbein, Ammann der Stadt Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel anhängend, beschädigt
Vermerke: Rückvermerk
Holbain, Friedrich
Mundeldingen, Bertha von
Reute, Johann von
Zinggenberg, Adelheid
Zinggenberg, Else
Altdorf = Weingarten RV
Ravensburg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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