Ermittlungsverfahren gegen Bernhard Baatz (*19.11.1910) u.a. wegen Mordes, Beteiligung an der sogenannten Sonderbehandlung von 317 polnischen Zivilarbeitern und Ostarbeitern in den Jahren 1940 bis 1943 als Leiter der Referate IV D 2 (Polenreferat) und IV D (ausländische Arbeiter) des Reichssicherheitshauptamts (RSHA)
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B Rep. 057-01 Nr. 4357
Registratursignatur: B Rep. 057-01 Nr. 1 Js 4/64 (RSHA)
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA >> 03. Sachkomplex "Sonderbehandlung von Fremdarbeitern aus den besetzten Ostgebieten" >> 03.01. Ermittlungsverfahren gegen Bernhard Baatz u.a. wegen "Sonderbehandlung" von Fremdarbeitern aus den besetzten Ostgebieten [1 Js 4/64 (RSHA)]
(1940 - 1951), 1964 - 1967
Enthält u.a.: Dok. Bd. E XXVIII Aachen, Bonn, Köln, Höhere SS- und Polizeiführer (HSSPF) West.- Aktenauszüge (Kopien) aus einem Verfahren in Aachen, Bielefeld und Bonn über Einzelfälle von exekutierten, vorwiegend polnischen Zivilarbeitern, mit Vernehmungen von Johann Venhaus (*um 1905), Josef Müller (*um 1900), Wilhelm Steffens (*um 1892), Richard Esser (*08.08.1890), Dr. Johannes Benze (*20.04.1873), Rudolf Sprick (*um 1881), Karl Soika (*um 1887), Josef Lang (*um 1885), Gustav Adolf Nosske (*29.12.1902), Jakob Collip (*12.04.1895), Peter Abel (*30.07.1909), Maria Beier geb. Weber (*19.05.1915), Theo Majewski (*11.02.1915), Gertrud Abel geb. Püttgen (*18.07.1880), Johann Schmitz (*04.05.1890), Heinrich Richarz (*08.09.1894), Heinz Fiedler (*03.03.1900), Walter Proll (*23.01.1879), Fritz Wappler (*20.01.1904), Bericht über die Vernehmung von Franz Settels (*31.03.1904), Karl Liedtke (*05.12.1906), Philipp Lohn (*07.02.1906), Franz Heckmann (*26.10.1909).- Schreiben des Reichsicherheitshauptamts (RSHA), des Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums und Chefs des Rasse- und Siedlungshauptamts (RuSHA) über (wieder-) eindeutschungsfähige polnische Zivilarbeiter und Ostarbeiter.- Aktenauszüge (Kopien) von der Stapoleitstelle Düsseldorf über Einzelfälle, mit Vernehmungen von Anna Dolata geb. Schiefer (*14.08.1921), Abschriften der Vernehmungen von Weronika Strakala und Stefan Szymczak (*27.10.1909), Gertrud Hinz geb. Skiba (*02.11.1906).- Kopien von Sterbeurkunden.
Archivale
Grund der Sperrung: 31.12.2021
gesperrt bis
gesperrt bis
Abel, Gertrud geb. Püttgen
Abel, Peter
Beier, Maria geb. Weber
Benze, Johannes Dr.
Collip, Jakob
Dolata, Anna geb. Schiefer
Esser, Richard
Fiedler, Heinz
Heckmann, Franz
Hinz, Gertrud geb. Skiba
Lang, Josef
Liedtke, Karl
Lohn, Philipp
Majewski, Theo
Müller, Josef
Nosske, Gustav Adolf
Proll, Walter
Richarz, Heinrich
Schmitz, Johann
Settels, Franz
Soika, Karl
Sprick, Rudolf
Steffens, Wilhelm
Strakala, Weronika
Szymczak, Stefan
Venhaus, Johann
Wappler, Fritz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:41 MEZ
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- B 5 Justizbehörden (Tektonik)
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- B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA (Bestand)
- 03. Sachkomplex "Sonderbehandlung von Fremdarbeitern aus den besetzten Ostgebieten" (Gliederung)
- 03.01. Ermittlungsverfahren gegen Bernhard Baatz u.a. wegen "Sonderbehandlung" von Fremdarbeitern aus den besetzten Ostgebieten [1 Js 4/64 (RSHA)] (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International