2/12 [fol. 92'ff.]: 1618 Februar 15 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XII
Enthält: Anwesend: Rektor Besold, Hafenreffer, Sigwart, Bocer, Halbritter, Harpprecht, Magirus, Bajer, Bloss, Fabri, Mögling, Welling, Colb; 1.) Abordnung des Dr. Bajer und des Syndicus [ ] zur Verhandlung zweier Streitpunkte des Widumsvogts zu Nürtingen nach Neckartailfingen. [UAT 2/12, Bl. 92'f.]; 2.) Bewilligung des Tauschs von Haus, Hof, Scheuer und Garten des Martin Bürckher, B. zu Kilchberg, gegen Junker Hans Urban von Closen (Besitzer: Universität und die Stadt Reutlingen). [UAT 2/12, Bl. 92'f.]; 3.) Gewährung der Bitte des Georg Wild um das mütterliche Erbteil seines Bruders, der vor 18 Jahren in Ungarn verstorben sei, wenn "genugsame Caution" geleistet wird. (Hans Gonrad Wild) [UAT 2/12, Bl. 93]; 4.) Gewährung der Bitte des Cand. Johann Philipp Bauer um Verordnung des Dr. Walch als Pfleger seines Kindes und Mag. Johann Eberhard Gilg zur Inventarisierung der Hinterlassenschaft seiner Frauverst.. [UAT 2/12, Bl. 93]; 5.) Eidesleistung der Pfleger der Kinder des Georg Negelin. [UAT 2/12, Bl. 93f.]
Akte
noch 1618 Februar 15 (Senatsprotokoll); 6.) Aufschlag des Wirts auf die ordentliche "Taxa habitationum", wenn mehr als 1 oder 2 Personen ein Zimmer bewohnen, nur mit Genehmigung des Rektors und Senats. [UAT 2/12, Bl. 93']; 7.) Erlassung eines Teiles der Schuld des Sebastian Kremer, Einwohner zu Dagersheim, an die Universität. [UAT 2/12, Bl. 93'f.]
Acta Senatus, Bd. XII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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