Graf Kaspar zu Sayn-Wittgenstein-Hohnstein, Herr zu Homburg, Vallendar, Remagen, Lohra und Tettenberg, belehnt nach dem Tod des Obristwachtmeisters Hans von Bodenhausen dessen Sohn Moritz von Bodenhausen als ältestem des Bodenhausenschen Geschlechts zugleich für seine Vettern Krafft Burchard (Sohn des verstorbenen Otto Wilckens), Bodo Kuno (Sohn des verstorbenen Ordemann) sowie Franz Wilcken (Sohn des Freiherrn Otto) mit dem Burglehen und dem Dorf zu Wülfingerode, dem Vorwerk zu Groß-Wechsungen sowie mit allen Gütern, wie sie einst Eckhardt von Ossla von der Grafschaft Hohnstein zu Lehen hatte. nach Cristi unsers einigen Erlösers und Seeligmachers Geburth im Ein Tausend Sechs Hundert und Fünff und achzigsten Jahre am Sechsten Tage des Monaths APRILIS;. auff unserm Stammhause Wittgenstein. Siegel in Holzkapsel am Pressel. Unterschrift von Graf Gustav, Vorsteher des Hauses Sayn-Wittgenstein-Hohnstein
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Graf Kaspar zu Sayn-Wittgenstein-Hohnstein, Herr zu Homburg, Vallendar, Remagen, Lohra und Tettenberg, belehnt nach dem Tod des Obristwachtmeisters Hans von Bodenhausen dessen Sohn Moritz von Bodenhausen als ältestem des Bodenhausenschen Geschlechts zugleich für seine Vettern Krafft Burchard (Sohn des verstorbenen Otto Wilckens), Bodo Kuno (Sohn des verstorbenen Ordemann) sowie Franz Wilcken (Sohn des Freiherrn Otto) mit dem Burglehen und dem Dorf zu Wülfingerode, dem Vorwerk zu Groß-Wechsungen sowie mit allen Gütern, wie sie einst Eckhardt von Ossla von der Grafschaft Hohnstein zu Lehen hatte. nach Cristi unsers einigen Erlösers und Seeligmachers Geburth im Ein Tausend Sechs Hundert und Fünff und achzigsten Jahre am Sechsten Tage des Monaths APRILIS;. auff unserm Stammhause Wittgenstein. Siegel in Holzkapsel am Pressel. Unterschrift von Graf Gustav, Vorsteher des Hauses Sayn-Wittgenstein-Hohnstein
VII. HA, Allg. Urkundensammlung Nr. 20
VII. HA Urkunden
Urkunden >> D. Fremde Urkunden >> D.07 Städte, Länder, Territorien R-Z >> D.07.07 Sayn-Wittgenstein-Hohnstein
1685 April 6.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:36 MESZ