Vor Notar Colin Seltzgin von Witlich verzichtet Junker Ulrich, Graf zu Manderscheid, nach dem Tode seines ältesten Bruders Cone zu Gunsten seines Bruders Dietrich, da er mit geistlichen Pfründen ausgestattet ist, auf alle elterlichen Güter, vorbehaltlich einer Leibrente von 200 Gulden jährlich. Die inserierte Verzichtsurkunde vom 24. August haben besiegelt: Ruprecht von Virneburg, Abt zu Prüm, Ulrichs Mutter Metze von Virneburg, Gräfin-Witwe zu Manderscheid, Graf Peter zu Salm-Reifferscheid-Dyck und Alfter, Reynhart Gloes von Nyßwyler und Vaes van Lewe, Amtmann zu Schleiden. Bei Verlesung und Beschwörung des Verzichts im Kapitelshaus zu Himmerod waren Zeugen: Prior Bertrandus, Subprior Jacob von Witlich, Martyn von St. Vith, Bartholomaeus in der Gotheit, Wilhelm von Hilleßhem, Profeßmönche, der Priester Adam von Kempen, Junker Gerlach von Manderscheid, Vaes von Lewen und Johann Tholl, Amtmann zu Manderscheid.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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