Vorsokratische Texte
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PAKN, OB Oskar Becker, OB 2-12
PAKN, OB Oskar Becker
Oskar Becker >> Box 2
[ca. 1935]-[ca. 1955]
Enthält: zwei Hefte im DIN A5-Format mit eingelegten Zetteln. Bei den Texten in beiden Heften handelt es sich um Exzerpte aus Vorsokratischen Texten in griechischer Sprache. OB 2-12a-1 enthält Exzerpte aus Anaximander, Xenophanes, Heraklit, Alkmeion, Parmenides, Zenon, Melissos und Anaxagoras. Verschiedentlich finden sich am Rande hs. Annotationen, meistens in deutscher Sprache. Ein Zettel mit Stellenangaben zu Heraklit ist beigelegt. OB 2-12b-1 enthält Exzerpte aus Anaxagoras, Diogenes Apollonius, Philolaos, Archytas, Zeno und dem Bericht des Eudemos über Hippokrates von Chios. Vor allem die Exzerpte aus Archytax, Zeno und dem Eudemos-Bericht sind stark annotiert. Möglicherweise sind diese Annotationen einige Jahre nach Entstehung des Haupttextes eingefügt. 12 Blätter sind lose eingelegt. Sie enthalten Notizen zur antiken Mechaniklehre und Exzerpte aus einschlägigen mathematikhistorischen Darstellungen. Ein beidseitig beschriebenes Blatt enthält Notizen aus einer Vorlesung von Martin Heidegger über Logik im Sommersemester 1944.
Heidegger, Martin, 1889 - 1976
Heidegger, Martin, 1889 - 1976
3 Stücke (53 Bl.)
Sachakte
Die Mappe enthält zwei Hefte, was die Unterteilung in OB 2-12a und OB 2-12b reflektiert.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ