Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Streitigkeiten zwischen den Schlossermeistern und den Kleinschmieden zu Siegen wegen des Verkaufs von Nägeln und anderer Kleinschmiedearbeiten
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 21. Angelegenheiten der Zünfte >> 21.2. Zunftsachen im Allgemeinen
(1636-1697) 1698-1715
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Auszug aus einem Kanzleiprotokoll, Berichte, Rezesse und Suppliken betreffend den Rechtsstreit zwischen Thomas Schreiber und Daniel Janns im Namen der Schlossermeister zu Siegen einerseits und den dortigen Kleinschmiedsreidemeistern (1707-1708); Abschriften von Gerichtsbescheiden im Rechtsstreit der Metzgerzunft zu Siegen und Alexander Jüngst in den Jahren 1636-1639; Abschriften von Kanzleibescheiden im Rechtsstreit zwischen den Schlossermeistern zu Siegen und Georg Kempffer (1693, 1697); Abschriften von Stadtgerichts- und Kanzleibescheiden im Rechtsstreit der Loh- und Rothgerberzunft zu Siegen gegen Johann Jacob Hüttenhenn (1697, 1699); Suppliken, Remonstrations- und Submissionsschriften sowie Kanzleiprotokolle im Rechtsstreit zwischen den Reidemeistern und Kleinschmieden einerseits und Daniel Johann Schlösser andererseits (1707); Rechtsstreit zwischen dem Kleinschmiedemeister Matthias Kreer einerseits und Johann Philipp Marburg und Johann Daniel Jahn andererseits wegen der Bezahlung von Zunftgeldern (1708); Supplik der Eheleute Johannes und Sophia Ravensberg wegen Zulassung zur Kleinschmiedezunft (1698); Supplik des Bürgers und Altmeisters der Kleinschmieden, Johann Rosemund, zu Siegen wegen Erstattung von ausgelegten Prozesskosten im Rechtsstreit gegen die Schlösser zu Siegen (04.10.1715). Korrespondenten u.a.: Thomas Schreiber (Siegen), Daniel Janns (Siegen), Johann Henrich Holzklau, Heinrich Lipsius, Antonius Wertenberg, Registrator H. Lips, Kanzleidirektor Miltenberger, Johannes Ravensberg, Sophia Ravensberg, J. Geffert, Becker, Gröninger, Johann Rosemund (Siegen).
80 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.