Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Anspruch auf den Nachlaß der kinderlos verstorbenen Maria Klockers, u. a. eine Kiste mit Dokumenten, Renten und anderen Wertpapieren, da sie als Witwe des Dürener Schöffen Adolph von Heimbach nur die Leibzüchterin seiner Güter gewesen sei und alles an die Familie von Heimbach zurückfalle. Teile der Parteien schlossen am 31. Dezember 1536 einen Vergleich.
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Anspruch auf den Nachlaß der kinderlos verstorbenen Maria Klockers, u. a. eine Kiste mit Dokumenten, Renten und anderen Wertpapieren, da sie als Witwe des Dürener Schöffen Adolph von Heimbach nur die Leibzüchterin seiner Güter gewesen sei und alles an die Familie von Heimbach zurückfalle. Teile der Parteien schlossen am 31. Dezember 1536 einen Vergleich.
Anspruch auf den Nachlaß der kinderlos verstorbenen Maria Klockers, u. a. eine Kiste mit Dokumenten, Renten und anderen Wertpapieren, da sie als Witwe des Dürener Schöffen Adolph von Heimbach nur die Leibzüchterin seiner Güter gewesen sei und alles an die Familie von Heimbach zurückfalle. Teile der Parteien schlossen am 31. Dezember 1536 einen Vergleich.
AA 0627 Reichskammergericht, Teil IV: H
Reichskammergericht, Teil IV: H >> 1. Buchstabe H
1517 - 1544 (1486 - 1543)
Enthaeltvermerke: Kläger: Johann von Heimbach, Düren, Wilhelm von Echts (Eichts), Schultheiß von Birkesdorf (Hzm. Jülich, Amt Nörvenich; Kr. Düren), Düren, und Konsorten als Erben des Dürener Schöffen Adolph von Heimbach), (Kl.) Beklagter: Erben der Maria Klocker (Klöcker, Kloecker): Arnold Wymar (Wymmar), Bürgermeister der Stadt Aachen, Gebrüder Johann und Gregor Pastor (Pastoir) zum Birnbaum (Bierbaum), Paulus Gartzweiler (Gartzwilre), Aachen, Gebrüder Michael und Johann Klocker, Aachen, Ludolph von Linzenich, Vogt zu Burtscheid, Franz von Meißheim (Meessen), Düren, im Namen seiner Frau Catharina Pastor, Johann Bicker, Maastricht, (Bekl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Konrad Swaebach 1517 - Dr. Jakob Krell 1517 - Lic. Christoph Swapbach 1533 - Dr. Simon Engelhart 1533 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Jakob Krell 1530 - Dr. Wolfgang Weidner 1530 - Dr. Simon Engelhart 1534 - Dr. Friedrich Rebstock 1534 - Dr. Georg Decker 1534 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Schöffengericht Düren auf Unterweisung durch die Schöffen zu Aachen 1516 - 2. RKG 1517 - 1544 (1486 - 1543) Beweismittel: Bd. I: Verzeichnis von Rentbriefen 1488 - 1494 (107 - 108). Designatio expensarum (Q 35, Q 43). Urteilsbriefe des Gerichts zu Pier und Merken (Hzm. Jülich, Oberamt Jülich; Kr. Düren) in Sachen Wilhelm von Echtz (Echts) ./. Erben Klockers (Q 86), des Gerichts zu Derichsweiler (Dederychswyller, Dedaychswyller, Hzm. Jülich, Amt Nörvenich; Kr. Düren) (Q 87), des Richters und der Schöffen zu Düren (Q 88), des Richters und der Schöffen zu Arnoldsweiler (Hzm. Jülich, Amt Nörvenich; Kr. Düren), alle 1535 (Q 89). Bestätigung des Vergleichs zwischen den streitenden Parteien durch Richter und Schöffen zu Düren (Q 99). Bd. II: Die Kölner Eheleute Adolph und Freugin Wyn (Win) verkaufen an Adolph und Maria Knoeff von Heimbach zu Düren 60 Gulden Erbrente 20. Sept. 1488 (188 - 192). Dietrich von Burscheid verkauft Adolph und Maria von Heimbach 56 Gulden Erbrente von seinem Gut Angelsteinhof zu Lommersum (Reichsgrafschaft Kerpen und Lommersum; Kr. Euskirchen) für 1120 Gulden Darlehen 9. Feb. 1491 (192 - 197). Pachtbrief des Leonhard und der Jutta Klocker über fünf Morgen Benden von Adolph von Heimbach in der Herrlichkeit Gürzenich (Hzm. Jülich, Amt Nörvenich; Kr. Düren) 18. Juli 1497 (213 - 215). Ehevertrag zwischen Adolph von Heimbach und Maria Klöcker 1. Aug. 1486 (249 - 255). Erbrentbrief der Adelheid von Hoen und ihres Sohnes Johann für Adolph von Heimbach 22. Jan. 1494 (259 - 266). Herzog Wilhelm verkauft Adolph und Maria Heimbach 40 Goldgulden Erbrente aus einem Zoll zu Birkesdorf (Hzm. Jülich, Amt Nörvenich; Kr. Düren) 1. Mai 1496 (266 - 269). Beschreibung: 2 Bde., 15 cm, 591 Bl.; Bd. I: 318 Bl., lose; Q 1 - 102, außer 23, 26 und 27*; Q 1 = Q 17, Q 22 fehlt, 14 Beilagen; Bd. II: 273 Bl., gebunden; Q 22, 23 und 27* (Vorakten). Lit.: In Bd. II genante Beweismittel gedruckt in Urkundenbuch der Stadt Düren I, 2, bearbeitet von Walter Kaemmerer, Düren 1974, Nr. 362, 384, 386, 392, 410, 413, 422, 432, 438, 443; II, Düren 1978, Nr. 256, 264, 282, 309, 331, 335. H. F. Macco, Beiträge zur Genealogie rheinischer Adels- und Patrizierfamilien, Bd. 4, Aachen 1905, S. 29ff., 41. Lothar Müller - Westphal, Wappen und Genealogien Dürener Familien, S. 176, 266, 429, 583.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.