Bischof Gerhard von Würzburg, Domherr und der Domdekanatsverweser Graf Rudolf von Wertheim und das ganze Domkapitel stellen für die richtige Auslieferung des an Hans Hofwart verkauften halben Anteil an Widdern Bürgen, die für den Fall der Nichterfüllung des Verkaufsvertrages sich in Mergentheim zum Einlager stellen werden. Bürgen: Graf Eberhard von Wertheim, Dietrich d. Ä. von Bichenbach, Albrecht von Heßberg, Balthasar von Mosbach, Heinrich von Witzleben, Domherrn von Würzburg, ferner Wilhelm Geyer, Wolfgang Trudweiß und Sigfried Wilde gen. von Ehenheim.
Vollständigen Titel anzeigen
Bischof Gerhard von Würzburg, Domherr und der Domdekanatsverweser Graf Rudolf von Wertheim und das ganze Domkapitel stellen für die richtige Auslieferung des an Hans Hofwart verkauften halben Anteil an Widdern Bürgen, die für den Fall der Nichterfüllung des Verkaufsvertrages sich in Mergentheim zum Einlager stellen werden. Bürgen: Graf Eberhard von Wertheim, Dietrich d. Ä. von Bichenbach, Albrecht von Heßberg, Balthasar von Mosbach, Heinrich von Witzleben, Domherrn von Würzburg, ferner Wilhelm Geyer, Wolfgang Trudweiß und Sigfried Wilde gen. von Ehenheim.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US 1400 August 15 in 1403 Juni 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 3. 1400-1449
1400 August 15 ("frauen tag assumptionis.")
Urkunden
Überlieferungsart: Abschrift
Besonderheiten: Kopie des 15. Jhdts. in Handschrift Wi. Nr. 2.
Besonderheiten: Kopie des 15. Jhdts. in Handschrift Wi. Nr. 2.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ