Seelenheilsstiftung des Heinrich gen. Hacke an das Stift Immichenhain und die Kirche in Elbenrod.
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Urk. 31, 66
Urk. 31, A II, Kloster Immichenhain
Urk. 31 Kloster Immichenhain - [ehemals: A II]
Kloster Immichenhain - [ehemals: A II] >> 1300-1320
1313 Juli 6
Ausf. Perg., Siegel hängen beschädigt an
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: pridie nonas Julii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich gen. Hacke, Bürger zu Alsfeld, schenkt mit Zustimmung und Willen seiner Tochter Jutta und deren Ehemann Konrad gen. von 'Gerendorp' zu ihrem Seelenheil dem Stift Immichenhain fünf Schillinge Denare zur Beschaffung von Wein für den Gottesdienst. Dieser Betrag ist für alle Zeiten jährlich zu Martini von dem seiner Tochter und deren Ehemann gehörenden Haus, das neben dem Haus des Hoso Schuster gelegen ist, zu zahlen. Darüber hinaus schenkt Heinrich mit Zustimmung und Willen seiner Tochter Jutta und deren Ehemann Konrad der Kirche in Elbenrod zur Anschaffung von Wein für den Gottesdienst zwei Schillinge Denare, die sie von einer Wiese am Fuße des Rodebergs bei Eudorf und einem angrenzenden Acker erhalten soll.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich, Pleban zu Alsfeld, Johann von Kassel, sein Vikar, Angelus, Vizepleban zu Eudorf, Heinrich gen. Houbic, Schöffe zu Alsfeld, Wilhelm Depfe, Bürger zu Alsfeld, und andere mehr
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich, Pleban zu Alsfeld, Stadt Alsfeld
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich gen. Hacke, Bürger zu Alsfeld, schenkt mit Zustimmung und Willen seiner Tochter Jutta und deren Ehemann Konrad gen. von 'Gerendorp' zu ihrem Seelenheil dem Stift Immichenhain fünf Schillinge Denare zur Beschaffung von Wein für den Gottesdienst. Dieser Betrag ist für alle Zeiten jährlich zu Martini von dem seiner Tochter und deren Ehemann gehörenden Haus, das neben dem Haus des Hoso Schuster gelegen ist, zu zahlen. Darüber hinaus schenkt Heinrich mit Zustimmung und Willen seiner Tochter Jutta und deren Ehemann Konrad der Kirche in Elbenrod zur Anschaffung von Wein für den Gottesdienst zwei Schillinge Denare, die sie von einer Wiese am Fuße des Rodebergs bei Eudorf und einem angrenzenden Acker erhalten soll.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich, Pleban zu Alsfeld, Johann von Kassel, sein Vikar, Angelus, Vizepleban zu Eudorf, Heinrich gen. Houbic, Schöffe zu Alsfeld, Wilhelm Depfe, Bürger zu Alsfeld, und andere mehr
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich, Pleban zu Alsfeld, Stadt Alsfeld
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ