Henne v. Wasen bekundet, dass er im Streit zwischen Ritter Heinrich Groschlag v. Dieburg Henne, Hartmann und Hammann Ulner v. Dieburg einerseits, ...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1401-1435
1433 November 28, Aschaffenburg
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Samstag vor Andreas
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne v. Wasen bekundet, dass er im Streit zwischen Ritter Heinrich Groschlag v. Dieburg Henne, Hartmann und Hammann Ulner v. Dieburg einerseits, der Stadt Dieburg und der beteiligten umliegenden Dörfer in der Gemarkung andererseits um kurmainzische Lehen der ersteren am heutigen dritten Gerichtstag im Schloss Aschaffenburg als Richter zusammen mit den Mannen Ritter Eberhard v. Riedern, Hartmann Beyer (v. Boppard), Diether Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Johann Saneck v. Waldeck d. Ä., Siegfried Barfuß, Boppe Rüdt (v. Collenberg), Helfrich Jude d. Ä., Wilhelm Jude d. J., Klaus Stoltz, Wilhelm Adel v. Dottenheim, Eberhard Rüdt d. Ä., Fritz und Hans v. Hettersdorf, Peter Stettenberg zu Garnburg, Wortwin Stump, Hartmann v. Handschuhsheim,Konrad v. Eppe, Heinz v. Weiler, Johann v. d. Sparre, Hans Döring, Fritz v. Rüppurr, Friedrich v. Fechenbach, Hans d. Ä. v. Habern, Georg Bach, Eberhard Wais (v. Fauerbach), Bernhard v. Hausberg, Fritz Cottbus, Eberhard v. Fechenbach, Kunz v. Rosenberg und Ruprecht v. Büches zu Gericht gesessen sei. Nachdem die Vertreter der Stadt Dieburg und die Märker nach Rechtsbrauch nicht den Stab gegriffen und gegangen seien, habe er aufgrund der von Diether Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, für die ersteren vorgelegten Urkunden bestimmt, dass die Groschlag und Ulner ungehindert ihre Lehen innehaben sollen. Die Gerichtskosten wurden in angegebener Weise festgelegt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Georg v. Bach, Fritz v. Hettersdorf
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 K 15 U 21 Bl. 32v-34v - Abschrift einer beglaubigten Abschrift, 15. Jh., Beglaubigungsvermerk von 1433 Dezember 2 (Nr. 1781)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne v. Wasen bekundet, dass er im Streit zwischen Ritter Heinrich Groschlag v. Dieburg Henne, Hartmann und Hammann Ulner v. Dieburg einerseits, der Stadt Dieburg und der beteiligten umliegenden Dörfer in der Gemarkung andererseits um kurmainzische Lehen der ersteren am heutigen dritten Gerichtstag im Schloss Aschaffenburg als Richter zusammen mit den Mannen Ritter Eberhard v. Riedern, Hartmann Beyer (v. Boppard), Diether Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Johann Saneck v. Waldeck d. Ä., Siegfried Barfuß, Boppe Rüdt (v. Collenberg), Helfrich Jude d. Ä., Wilhelm Jude d. J., Klaus Stoltz, Wilhelm Adel v. Dottenheim, Eberhard Rüdt d. Ä., Fritz und Hans v. Hettersdorf, Peter Stettenberg zu Garnburg, Wortwin Stump, Hartmann v. Handschuhsheim,Konrad v. Eppe, Heinz v. Weiler, Johann v. d. Sparre, Hans Döring, Fritz v. Rüppurr, Friedrich v. Fechenbach, Hans d. Ä. v. Habern, Georg Bach, Eberhard Wais (v. Fauerbach), Bernhard v. Hausberg, Fritz Cottbus, Eberhard v. Fechenbach, Kunz v. Rosenberg und Ruprecht v. Büches zu Gericht gesessen sei. Nachdem die Vertreter der Stadt Dieburg und die Märker nach Rechtsbrauch nicht den Stab gegriffen und gegangen seien, habe er aufgrund der von Diether Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, für die ersteren vorgelegten Urkunden bestimmt, dass die Groschlag und Ulner ungehindert ihre Lehen innehaben sollen. Die Gerichtskosten wurden in angegebener Weise festgelegt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Georg v. Bach, Fritz v. Hettersdorf
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 K 15 U 21 Bl. 32v-34v - Abschrift einer beglaubigten Abschrift, 15. Jh., Beglaubigungsvermerk von 1433 Dezember 2 (Nr. 1781)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ