Jugendamt (Bestand)
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Best. 9120A
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nichtstädtische amtliche und geistliche Überlieferung >> Weltliche Provenienzen >> Eingegliederte Kommunen >> Stadt Porz (bis 1975) >> Bildung, Jugend, Sport
Ein Jugendamt wurde im Juli 1940 eingerichtet. Bis dahin war die Jugendpflege eine Angelegenheit der Abteilung allgemeine Fürsorge.
Inhalt:
1 Innerer Dienstbetrieb, Erlasse, Richtlinien,
2 Örtliche Maßnahmen zur Jugendfürsorge und Jugendpflege,
3 Jugendverbände,
4 Veranstaltungen, internationale Jugendbegegnungen, Ferienhilfswerke,
5 Jugendheime, Kindergärten,
6 Jugendliche aus der DDR,
7 Jugendschutz, , Jugendhilfe,
8 Geburtsanzeigen über uneheliche Kinder ausländischer Zwangsarbeiterinnen 1941-1946 (Nr. 88).
Ca. 1000 Akten betreffend Adoptionen, Amtshilfen, Fürsorgeerziehung, Volljährigkeitsanträge, Familienrechtssachen, wirtschaftliche Jugendhilfe ab 1964 (durchkassiert).
Siehe auch Bestand 9003 (Stadtdirektor)
Bemerkung: Die Akzessionen 6, 7/1984, 4/1987, 6/1987, 6/1988, 2/1991, 10/1991 wurden dem Bestand angegliedert.
Vorwort
Das Jugendamt ist Sammelpunkt aller Bestrebungen auf dem Gebiet der Jugendhilfe. Diese umfasst die Aufgaben der Jugendfürsorge, der Jugendpflege und des Jugendschutzes.
Das am 1. Juli 1940 bei der Stadt Porz am Rhein eingerichtete Jugendamt wurde in seiner jetzigen Form durch erlaß des Arbeits- und Sozialministers des Landes Nordrhein- Westfalen vom 5. August 1955 zugelassen (Verwaltungsberichte der Stadt Porz 1956-1960, S. 52). Entsprechend den Bestimmungen des Jugendwohlfahrtgesetzes besteht neben dem Jugendamt noch der Jugendwohlfahrtausschuß der Stadtverordnetenversammlung.
Das Jugendamt der Stadt Porz befaßt sich vor allem
1. mit Aufgaben der Jugendpflege (Ausführung von Erlassen u. Richtlinien, allgemeine örtliche Maßnahmen, Ferien von Jugendlichen und Kindern, Internationale Jugendbegegnungen, Heime, Jugendheime, Kindergärten, Kinderspielplätze, Jugendbücher, Jugendliche aus der DDR);
2. Jugendfürsorge (Jugendschutz); und
3. Jugendhilfe (Amtsvormundschaften, Pflegestellen, Maßnahmen zur Erziehung von gefährdeten und verwahrlosten Kindern und Jugendlichen usw.)
Das Schriftgut des Jugendamtes befand sich ungeordnet im Magazin des Stadtarchivs. es wurde im Winterhalbjahr 1973/1974 durch die Archivangestellte Frau Evelin Schaap geordnet und verzeichnet. Dabei wurden Doppelstücke ausgeschieden unter Zurückbehalten der Akten von verwaltungsrechtlichen und geschichtlichem Wert. Der Archivbestand "Jugendamt" besteht in seinem Kern aus Schriftgut der Jahre 1932-1970. Porz, im Mai 1974 (Huck) Stadtarchivar
Darstellungen:
Jugendamt, in:
1. Tätigkeitsbericht der Stadtverwaltung und Stadtvertretung. Porz 1956-1960, S. 52-57.
2. Verwaltungsbericht der Stadt Porz. - Porz 1964-1968, S. 145-153.
3. Porzer Jugendmagazin
Inhalt:
I. Innerer Dienstbetrieb
II. Jugendpflege
1. Erlasse, Richtlinien,
2. Allgemeine örtliche Maßnahmen
3. Ferien von Jugendlichen und Kindern
a) Allgemeines
b) Internationale Jugendbegegnungen
Allgemeines
England
Frankreich
c) Ferien von Kindern
4. Heime, Kindergärten, Kinderspielplätze
a) Jugendheime
b) Kindergärten
c) Kinderspielplätze
5. Jugendbücher
6. Jugendliche aus der DDR
III. Jugendfürsorge
1. Jugendschutz,
IV. Jugendhilfe
(Amtsvormundschaft usw.)
Inhalt:
1 Innerer Dienstbetrieb, Erlasse, Richtlinien,
2 Örtliche Maßnahmen zur Jugendfürsorge und Jugendpflege,
3 Jugendverbände,
4 Veranstaltungen, internationale Jugendbegegnungen, Ferienhilfswerke,
5 Jugendheime, Kindergärten,
6 Jugendliche aus der DDR,
7 Jugendschutz, , Jugendhilfe,
8 Geburtsanzeigen über uneheliche Kinder ausländischer Zwangsarbeiterinnen 1941-1946 (Nr. 88).
Ca. 1000 Akten betreffend Adoptionen, Amtshilfen, Fürsorgeerziehung, Volljährigkeitsanträge, Familienrechtssachen, wirtschaftliche Jugendhilfe ab 1964 (durchkassiert).
Siehe auch Bestand 9003 (Stadtdirektor)
Bemerkung: Die Akzessionen 6, 7/1984, 4/1987, 6/1987, 6/1988, 2/1991, 10/1991 wurden dem Bestand angegliedert.
Vorwort
Das Jugendamt ist Sammelpunkt aller Bestrebungen auf dem Gebiet der Jugendhilfe. Diese umfasst die Aufgaben der Jugendfürsorge, der Jugendpflege und des Jugendschutzes.
Das am 1. Juli 1940 bei der Stadt Porz am Rhein eingerichtete Jugendamt wurde in seiner jetzigen Form durch erlaß des Arbeits- und Sozialministers des Landes Nordrhein- Westfalen vom 5. August 1955 zugelassen (Verwaltungsberichte der Stadt Porz 1956-1960, S. 52). Entsprechend den Bestimmungen des Jugendwohlfahrtgesetzes besteht neben dem Jugendamt noch der Jugendwohlfahrtausschuß der Stadtverordnetenversammlung.
Das Jugendamt der Stadt Porz befaßt sich vor allem
1. mit Aufgaben der Jugendpflege (Ausführung von Erlassen u. Richtlinien, allgemeine örtliche Maßnahmen, Ferien von Jugendlichen und Kindern, Internationale Jugendbegegnungen, Heime, Jugendheime, Kindergärten, Kinderspielplätze, Jugendbücher, Jugendliche aus der DDR);
2. Jugendfürsorge (Jugendschutz); und
3. Jugendhilfe (Amtsvormundschaften, Pflegestellen, Maßnahmen zur Erziehung von gefährdeten und verwahrlosten Kindern und Jugendlichen usw.)
Das Schriftgut des Jugendamtes befand sich ungeordnet im Magazin des Stadtarchivs. es wurde im Winterhalbjahr 1973/1974 durch die Archivangestellte Frau Evelin Schaap geordnet und verzeichnet. Dabei wurden Doppelstücke ausgeschieden unter Zurückbehalten der Akten von verwaltungsrechtlichen und geschichtlichem Wert. Der Archivbestand "Jugendamt" besteht in seinem Kern aus Schriftgut der Jahre 1932-1970. Porz, im Mai 1974 (Huck) Stadtarchivar
Darstellungen:
Jugendamt, in:
1. Tätigkeitsbericht der Stadtverwaltung und Stadtvertretung. Porz 1956-1960, S. 52-57.
2. Verwaltungsbericht der Stadt Porz. - Porz 1964-1968, S. 145-153.
3. Porzer Jugendmagazin
Inhalt:
I. Innerer Dienstbetrieb
II. Jugendpflege
1. Erlasse, Richtlinien,
2. Allgemeine örtliche Maßnahmen
3. Ferien von Jugendlichen und Kindern
a) Allgemeines
b) Internationale Jugendbegegnungen
Allgemeines
England
Frankreich
c) Ferien von Kindern
4. Heime, Kindergärten, Kinderspielplätze
a) Jugendheime
b) Kindergärten
c) Kinderspielplätze
5. Jugendbücher
6. Jugendliche aus der DDR
III. Jugendfürsorge
1. Jugendschutz,
IV. Jugendhilfe
(Amtsvormundschaft usw.)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ