Projekt "Neue Arbeit" Stuttgart
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 D941015/106
C941015/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994 >> April 1994
Samstag, 16. April 1994
Für Langzeitarbeitslose ist es schwierig, aus dieser Situation herauszukommen. Die Stadt Stuttgart versucht durch die "Neue Arbeit Stuttgart", Sozialhilfeempfängern wieder Arbeit zu beschaffen. Die "Neue Arbeit Stuttgart" ist ein Sozialunternehmen, das über 500 langzeitarbeitslosen Männern und Frauen eine Chance gibt, sich ins Arbeitsleben wiedereinzugliedern. PRAUSE: Er hat längere Zeit auf der Straße gelebt. Er ist froh darüber, eine feste Stelle als Bauschreiner bei der "Neuen Arbeit Stuttgart" bekommen zu haben. LEMKE: Die Bauschreinerei der "Neuen Arbeit Stuttgart" erhält oft interessante Aufträge. MÜLLER, M.: Hat vorher drei Jahre auf der Straße gelebt. Er arbeitet nun seit einem halben Jahr als Bauschreiner bei der "Neuen Arbeit Stuttgart". MÜLLER-TRIMBUSCH: Die Stadt Stuttgart finanziert 760 Stellen zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeits- losen. Das Projekt kostet 24 Millionen DM. MÜLLER, W.: Als Geschäftsführer der "Neuen Arbeit Stuttgart" wundert er sich darüber, daß es im Land nur vereinzelt solche Projekte gibt. SOLINGER: Sie hofft, daß in allen Stadt- und Landkreisen solche Sozialunternehmen aufgebaut werden. KLINGER: Die Landkreise werden in Zukunft solche Projekte finanziell unterstützen. Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung muß verbessert werden.
SDR 1
0:08:15; 0'08
Audio-Visuelle Medien
Lemke, Andreas
Müller, Marko
Müller, Winfried; Geschäftsführer, ca. 20. Jh.
Prause, Rainer
Partei: CDU: Toto-Lotto-Affäre
Skandal: Toto-Lotto-Affäre
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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