Die Stellung der Kirche zum Staat, zu den nationalen Verbänden und zur NSDAP. Verhalten der Kirche in politischen Fragen, Beschwerden gegen Übergriffe der Partei und der Glaubensbewegung Deutsche Christen und umgekehrt.
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1OB 002 Konsistorium der Rheinprovinz, 566
1OB 002 Konsistorium der Rheinprovinz Konsistorium der Rheinprovinz
Konsistorium der Rheinprovinz >> B I Kirchenverfassung und Synodaleinrichtung >> B I b Spezialia
1938-1943
Enthält: Evgl. Kirchengemeinde Burg/Wupper, Beschwerde wegen einer verbotenen Sammlung für das Winterhilfswerk 17.02.1938; Pfr. Brauer (Dudweiler), Vorfall anläßlich Beerdigung von Pg. Antes 25.02.1938; Kgmd. Wuppertal-Elberfeld an Sup. Windfuhr, Bericht über die Namenserteilung von 8 Kindern durch die S. S. -Sippengemeinschaft (Kindertaufe); Kgmd. Becherbach Pfr. Lic. Müller, Verbot des Tragens eines Grabkreuzes für einen uniformierten Konfirmanden 26.06.1938; Kgmd. Düsseldorf-Gerresheim, Beschwerde wegen Verhinderung eines kirchl. Begräbnisses durch die Hitlerjugend 6.09.1938; Evgl. Kgmd. Neunkirchen /Saar, Beschwerde über eine Beisetzung am 5.03.1939; Präs. Beckmann an Kreisleiter Alfred Straßweg, Behandlung der Kirche und deren christlichen Fragen 2.05.1939; Sup. Klein (Düsseldorf) an die Schriftleitung der rheinischen Landeszeitung 30.08.1939; Evgl. Kgmd. Wanheim -Angerhausen, Gottesdienst am Buß- und Bettag und Gewährung einer kirchl. Trauung; Sup. Klein (Düsseldorf), Gottesdienstbesuch durch die Jugend 25.01.1940; Pfr. Buddeberg (Homberg), Beeinträchtigung kirchl. Beerdigungsfeiern durch die Feiern der NSDAP; Pfr. Weinsheimer (W. -Elberfeld), Beschwerde gegen Standesbeamte wegen kirchenfeindlichen Äußerungen 03.04.1940; Lied, welches bei Parteiversammlungen gesungen wurde 1940; Pfr. Lic. Klingenburg (Duisburg-Meiderich), Verhalten bei Beerdigungen 5.03.1941; Pfr. H. Brinken (Hamm/Sieg), Störfälle des Gottesdienstes durch die HJ.; Pfr. Totzek (Viersen) betr. Anordnung des Reichskriegsbundes über Ausschluß der Geistlichen von Führer und Ehrenämtern des NS - Reichskriegerbundes 09.05.1941; Pfr. Bivort (Bischmisheim), Verhinderung einer kirchl. Beerdigung; Pfr. Beckmann an den Landesbischof, Stellungnahme zum Verhältnis Kirche und Führer 02.10.1941 Darin: u. a.: Flugblatt, Kirche und Volk. Evgl. Antwort auf Fragen der Gegenwart; Bischof Friedrich Peter, Grabrede zum Begräbnis von Ernst vom Rath, Juda dessen Gott ein Mörder ist, Rheinische Landeszeitung 18.11.1938; Lasset die Kindlein . . . in das schwarze Korps 23.03 1939; Verwirrung im Blut III. Die artfremde Ewigkeit, Das schwarze Korps 22.06.1939; Kriegsdienstplan der Hitlerjugend 04.02 1940;
Konsistorium der Evangelischen Kirche im Rheinland
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ