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Korrespondenz v.a. der Nachkriegszeit, auch die Entnazifizierung betr. und private Korrespondenz
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Enthält u.a.:
- Dankschreiben zu verschiedenen Betreffen; u.a.: Der Frauenkreis Stuttgart-Münster an W., betr. einer Danksagung und der Bitte, sich für die Ehrerhaltung der im Krieg gefallenen Söhne einzusetzen, 18.6.1947; Schreiben von Friedrich Wilhelm von Bissing an W., betr. die Mitteilung seines Freispruchs und Dank für den Fürspruch W.'s, Oberaudorf am Inn Oberbayern 4.2.1948
- Versch. Korrespondenzen die Entnazifizierung und Wiederbesetzung versch. Kirchenämter betr., Entlastungsschreiben/ Persilscheine und andere Betreffe an die alliierten Regierungen, u.a. Entwurf eines Schreibens von W. an Herrn Oberst Dawson, v.a. betr. die Erläuterung der vom Rat der evangelischen Kirche beschlossenen Richtlinien für die Entnazifizierung der Kirche und die Entlastung bestimmter Personen, o.D.; Schreiben von W. an das American Military Government, betr. die Amtsenthebung von Fetzer und die Bitte der Wiedereinsetzung bzw. Fürsprache W.'s, Deutsche & Englische Mehrfachfertigung, Großheppach 15.9.1945 / Stuttgart 2.1.1946; Korrespondenz W. mit Robert Murphy, Alliiertes Hauptquartier, u.a. betr. die Vorgehensweise der amerikanischen Behörden bei der Entnazifizierung, Frankfurt a.M. 17.7.1945; Schreiben von W. an den Gouverneur von Württemberg-Baden, betr. das Nürnberger Urteil für von Weizsäcker, 28.4.1949; Briefvorlage an die amerikanische Regierung (Ralph Lübbers), betr. die Wiedereinsetzung des Chefarztes des Katharinenhospitals Stuttgart, Prof. Dr. Römer und die Beweisführung, dass dieser kein Nationalsozialist war, 14.9. o.J.
- Berichte über Visitations- und Dienstreisen
- Versch. Korrespondenz die Position der Evangelischen Kirche gegenüber den alliierten Regierungen betr.; Äußerungen zu der alliierten Entnazifizierungspolitik, u.a. Durchschlag eines Schreibens von Paul Meesmann an die Militärregierung Gießen, betr. Protest gegen die Vorgehensweise bei der Entnazifizierung, Gießen 15.10.1945 und ein Schreiben an W., Gießen 20.11.1945; Schreiben von W. an General König, die Problematik der ‚Demontageforderungen' betr.; Abschrift eines Auszugs eines Schreibens von Hermann Schuster an W., betr. Kritik an den 'Siegermächten', o.D.; Karl Müller an W., betr. einen 'Tübinger Vertrag' von W. und die 'Entnazifizierung' als 'Verbrechen', Genève 2.10.1947
- Versch. Gesuche und Berichte die Entlassung, Auffindung oder Entlastung inhaftierter Kriegsgefangener betr., u.a. Heinz Sting an W., betr. seine Entlastung und den verzögerten Entlassungsvorgang aus dem Internierungslager 74 bzw. Fallingbostel (Hannover), Braunschweig 21.10.1947; Fürst von Hohenlohe an W., betr. im Rahmen der Entnazifizierung internierte Frauen, Langenburg 19.1.1947
- Korrespondenzen Inhaftierte betr., u.a. Jacobi an W., betr. die Seelsorge ‚an den in Nürnberg Verurteilten', Berlin 20.11.1947; Abschrift eines ‚Hilferufs' der Insassen des Lagers Heilbronn, Lager Heilbronn 27.1.1946
- Versch. Bitten um Einflussnahme auf Entnazifizierungsprozesse, Haftentlassungen etc., u.a. W. an Freiherr von Lüdinghausen, betr. die Verteidigung des Herrn von Neurath und die Fürsprache W.'s, Stuttgart 18.1.1946
- Korrespondenzen wissenschaftl. Diskurse betr., u.a. Abschrift von W. an Josef Eberle, Stuttgart 12.12.1947; Schreiben der Ev. Bekenntnisgemeinschaft Württemberg an W., Nürtingen 27.11.1947; Schreiben von Friedrich Wilhelm von Bissing an W., u.a. betr. seine Arbeit, Stellungnahme zu Problemen der Entnazifizierung und amerikanischer Grundlagen für Rassentheorien der Nationalsozialisten, Oberaudorf am Inn Oberbayern 1.9.1947
- Abschrift: Richtlinien zur Behandlung der Parteigenossen in der Wirtschaft, o.D.
- Schreiben von Pfarrer O. Weitbrecht an W., betr. dessen Versetzung von Bad Mergentheim nach Gültstein, Bad Mergentheim 12.10.1947
- Bittgesuch einer Mutter und deren Sohnes (11.7.1947) und Antwort (Bad Cannstatt 13.9.1947)
- Einladung W.'s durch den Singkreis zum Halten der Predigt während eines Festgottesdienstes in Reutlingen und Absage (mit Veranstaltungsheft), Reutlingen 25.7.1947
- Schreiben von Herrn Schnay an W., betr. die Einrichtung eines Instituts für Zeitungswissenschaft durch den Evangelischen Presseverein, unter Ausschluss von Hermann Meyer, Göttingen 27.6.1947
- Korrespondenz zwischen Max Planck und Wurm, die angebliche Konversion zur röm.-kath. Kirche betr. (2 Abschriften), Göttingen 15.7.1947 und weitere Konversions- und Austrittskorrespondenzen
- Helmut Thielicke an W., betr. die Übersendung seiner Predigt, in der er das 'Schuldproblem' behandelt, Tübingen 9.4.1947
- Einladung von Wilhelm Stählin an W. zu der gemeinsamen Arbeitstagung der beiden ökumenischen Arbeitskreise, Oldenburg 1.2.1947
- Korrespondenz mit Oskar Koch, Monatsschrift 'Neubau', München 27.3.1947
- W. an den Ministerialrat, betr. Schilderungen der Anfänge des Kirchenkampfs, Bromerhof bei Isnyberg 27.5.1947
- Mehrfertigung des Oberkirchenrats an alle Ev. Dekanatämter betr. das Verhalten in den Besatzungszonen, Grossheppach 5.6.1945
- Wilfried Lempp an W., betr. die Einheit der EKD, Schwäbisch-Hall 10.3.1947
- Schreiben von Wilhelm Boudroit an W, betr. u.a. die Berichterstattung in der Presse 'gegen ein Haus der Inneren Mission' und Misshandlung dortiger Zöglinge und ferner betr. die geplante Berufung von Paul Schempp an die Mainzer Theologischen Fakultät, Mainz 10.1.1947
- Anteilnahmen betr. den Unfall von W.'s Frau
- Antwortschreiben von Adolf Gross (Neubau-Verlag) an W., betr. einer Dokumentenauskunft über im KZ Dachau gefolterte Geistliche, München 19.9.1946
- Manuskript 'Weihnachten hat eine frohe und schmerzliche Seite', o.D.
- Inventur von Dekan Gauss, 10. Juni 1928 (Predigt)
- Manuskript/Druckfahnen betr. Wurm, 50 Jahre im Dienst der Kirche, Titel: 'Liebe und Glaube', o.D.
- Manuskript Vorwort, o.D. (2 Exempl.)
- Schreiben des Evangelischen Oberkirchenrats an sämtliche Dekanatämter, Betr.: Kindergärten, Grossheppach 1.6.1945
- Durchschlag eines Schreibens von Hans Hermann Walz an die Redaktion des Sonntagsblattes, betr. die Beschwerde über eine falsch redigiertes Porträt über Wurm, 19.2.1948
- u.a. Schreiben von Frau Hedwig Sandberger, betr. den Prozess gegen ihren Sohn, der in Nürnberg inhaftiert ist, Stuttgart 27.2.1948
- Dekan Josenheim an W., u.a. betr. die Notwendigkeit einer Stellungnahme der Kirche zur Entnazifizierung, Schorndorf, 11.2.1948
- Rundschreiben des Verlags Ernst Kaufmann, Ank. Einer Schriftenreihe ‚Wohin sollen wir gehen?', o.D.
- Ißler an W., betr. die Stimmung in Amerika und mit dem Rat der kirchlichen Kontaktaufnahme, Stuttgart 15.10.1947
- Manuskript: Contribution à la discussion de la "culpabilité", o.D.
- Manuscript: Contribution to the Discussion of the "Question of Guilt", Juni 1945
- Abschrift von: Zur Vorgeschichte des Krieges, in: Der Aufbau, Schweizerische Wochenzeitung für Recht, Freiheit und Frieden, XXVI Jahrgang Nr. 35 vom 31.8.1945,an W. zur Kenntnisnahme, Eingang am 24.5.1946
- Schreiben des Landeskirchenrats an die Evang.-Luth. Pfarrämter, Pfarrstellen und expon. Vikariate der Landeskirche, betr. eine Bekanntgabe, die zu den Gemeindewahlen am 27.1.1946 in entsprechenden Gemeinden im Gottesdienst verlesen werden sollte, München 17.1.1946
- Abschriften aus ‚Ulm Diary' Nr.5 vom 21.8.45, Bad Boll 29.9.1945
- Übersetzung und Abschrift aus dem ‚Ulmer Tagebuch' Nr.5 vom 21.8.1945, Bad Boll 29.9.1945
- Lucius D. Clay an W., betr. dessen Rücktritts als Präsident der Evangelischen Kirche in Deutschland und als Landesbischof, Berlin 14.2.1949
- Abschrift: Bericht über die Beschlagnahme des Stadtpfarrhauses der Evang. Kirchengemeinde in Hall-Steinbach, 8.10.1945
- Entwurf einer Ansprache bei dem Empfang durch die alliierte Militärregierung, 10.5.1945
5 cm
Sachakte
Chronologie gestört
Ißler, Erwin
Kaufmann, Ernst
Josenhans, Hermann
Gauss, Karl August Wilhelm
Gross, Adolf
Schnay, N.N.
Weitbrecht, Oskar
Diem, Hermann
Eberle, Josef
Neurath, Konstantin von
Freiherr von Lüdinghausen Jacobi, Gerhard Justus Eduard
Hohenlohe, Fürst von
Sting, Heinz
König, Marie-Pierre
Römer, Carl
Lübbers, Ralph
Weizsäcker, Ernst von
Murphy, Robert
Fetzer, Max
Dawson, William W.
Schuster, Hermann
Müller, Karl
Meesmann, Paul
Bissing, Friedrich Wilhelm von
Meyer, Hermann
Planck, Max
Thielicke, Helmut
Koch, Oskar
Clay, Lucius D.
Kaufmann, Ernst
Walz, Hans Hermann
Schempp, Paul
Boudroit, Wilhelm
Lempp, Wilfried
Stählin, Wilhelm
Sandberger, Martin
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.