Urkunde Nr. 7 - Erbkauf
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A-AUS, 7
Num. 3, auf beiliegendem Umschlag: 43 (19. Jh.)
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1301-1400
12. Februar 1377 (feria quinta post festum beate Scolastice virg.)
Vor Hermann [Cle]yhorst, Richter des Bischofs Florenz von Wevelinghoven (Florenzes [Biscop]s to Monstere), im Kirchspiel Überwasser in der Stadt Münster, verkaufen Gerd von Schele und (sein Sohn?) Heinrich für eine nicht näher bezeichnete Summe Geldes dem Johanne Melies das Land zwischen dem Stadtgraben, dem Kreuz- und Neubrückentor (tuosschen twen graven stades to Monstere und tuosschen der Crucepoerten und der Nyenbruoggen poerten). Es ist frei von Schulden bis auf eine Mark und 17 Pfennige, die jährlich zu entrichten sind. Der Verkäufer gelobt für sich und seine Erben dem Käufer Währschaft "vor alle de gene, de des wilt to rechte comen, wuo men wicbolde gudes to rechte weren sal". Der Richter kündigt sein Siegel an.
Loch durch Wasserschaden im oberen linken Viertel.
Original Pergament Latein, Siegel ab.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Harbert der Fleischhauer (de Vleschowere) und dessen Sohn Hermann (syn zoene), Heinrich Trutelinch (Hinrich Truotlynch), Christian Melies (Kerstian Melies), Heinrich von Weinige (Hinrich de Weynige), Christian Lappe (Kerstien Lappe), Johann Kere (Keere), Johann Messeman (Meesseman), Johann Duvel (Johan Duouel)
Edition: MUB I/243
Rückvermerk: Pressel: Makulatur von einem Rentbrief? über 24 Mark in Münsterschen Pfennigen (1. Hälfte 14. Jh.)
Edition: MUB I/243
Rückvermerk: Pressel: Makulatur von einem Rentbrief? über 24 Mark in Münsterschen Pfennigen (1. Hälfte 14. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ