Gemeindearchiv Engelsbrand (Bestand)
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Gemeindearchiv Engelsbrand (Nutzung über die Gemeinde Engelsbrand), GA ENG
Kreisarchiv des Enzkreises (Archivtektonik) >> Stadt- und Gemeindearchive im Enzkreis
Vorwort: Im Interesse der Sicherung ihrer geschichtlichen Überlieferung hat die Gemeinde Engelsbrand im Jahr 2007 beschlossen, nach dem Ortsteilarchiv Salmbach auch weiteres historisches und dauerhaft aufbewahrenswertes Schriftgut der Gemeindeverwaltung fachgerecht erschließen zu lassen.
Der vorliegende Bestand umfasst das erhaltene und für archivwürdig befundene Schriftgut der ehemals selbständigen Gemeinde Engelsbrand. Er bildet eine abgeschlossene Abteilung innerhalb des Archivs der Gesamtgemeinde Engelsbrand, die seit 1. Januar 1975 besteht. Die Unterlagen wurden von Januar 2010 bis Juni 2011 vor Ort im Rathaus Engelsbrand verzeichnet. Nach Beendigung der Erschließungsmaßnahme werden die Unterlagen im neuen Archivraum in der Grundschule in Grunbach gelagert.
Das Gemeindearchiv umfasst insgesamt 2543 Archivalieneinheiten in 50 laufenden Regalmetern. Im Einzelnen setzt es sich aus 1333 Akten (inklusive einzelner Karten, Karteien und Fotografien), 617 Bänden und 593 Rechnungseinheiten zusammen.
Als große Besonderheit gilt es zu vermerken, dass der Engelsbrander Bestand mit 24 Archivalieneinheiten bis ins 16. Jahrhundert zurück reicht. Es handelt sich dabei um Heiligenrechnungen ab 1571/72 und um Bürgermeisterrechnungen ab 1587/88. Immerhin 70 Archivalien stammen aus dem 17. Jahrhundert, 121 aus dem 18. und 803 aus dem 19. Jahrhundert. Den Bestandsschwerpunkt bildet der Zeitraum von 1901 bis 1950 mit 947 Einheiten. Die übrigen 578 Archivalien sind jünger als 1950. Gemeinderatsprotokolle sind mit einer großen Lücke zwischen 1819 und 1941 leider nur relativ unvollständig vorhanden.
Außer den beiden Hauptteilen „Akten und Bände“ sowie „Rechnungen“ enthält das Engelsbrander Archiv einen Teilbestand „Selekte und Sammlungen“. In diesem befinden sich sowohl inner- als auch außerhalb der Verwaltung entstandene Dokumente wie Karten und Pläne, Mitteilungsblätter, ein Luftbild und Vereinsschriftgut.
Der Bestand schließt prinzipiell 1974 mit dem Ende der kommunalen Selbständigkeit der Gemeinde Engelsbrand; einzelne in späterer Zeit von der Gesamtgemeinde Engelsbrand fortgeführte Archivalieneinheiten laufen darüber hinaus bis ins Jahr 2000.
Die intensiven Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten leistete von Januar bis September 2010 Dr. Karl J. Mayer und von Dezember 2010 bis Juni 2011 Diplom-Archivarin (FH) Maria Hecht, wobei Frau Judith Käpplinger den umfangreichen Bestand an Inventuren und Teilungen sowie Pflegrechnungen erschloss. Die Etikettierung und Verpackung des Gesamtbestandes leistete Wolfgang Kusterer.
Der Engelsbrander Archivbestand ist eine Fundgrube für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung wie auch für verwaltungsinterne Recherchen nach älteren, rechtlich noch bedeutsamen Vorgängen. Das vorliegende Findbuch erschließt als Hilfsmittel den Archivbestand, der EDV-gestützt verzeichnet wurde. Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Engelsbrand am 3. Juli 2003 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde.
Ich danke der Gemeindeverwaltung Engelsbrand, namentlich Herrn Bürgermeister Bastian Rosenau und Herrn Uwe Adler, für die gute Kooperation und freue mich zugleich, dass mit diesem Repertorium ein Doppeljubiläum begangen werden kann: Denn 15 Jahre nach Einrichtung des Dienstleistungsangebots für die kommunale Archivpflege im Enzkreis legt das Kreisarchiv nun den 25. Band in dieser Findbuchreihe vor.
Pforzheim, im August 2011
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Der vorliegende Bestand umfasst das erhaltene und für archivwürdig befundene Schriftgut der ehemals selbständigen Gemeinde Engelsbrand. Er bildet eine abgeschlossene Abteilung innerhalb des Archivs der Gesamtgemeinde Engelsbrand, die seit 1. Januar 1975 besteht. Die Unterlagen wurden von Januar 2010 bis Juni 2011 vor Ort im Rathaus Engelsbrand verzeichnet. Nach Beendigung der Erschließungsmaßnahme werden die Unterlagen im neuen Archivraum in der Grundschule in Grunbach gelagert.
Das Gemeindearchiv umfasst insgesamt 2543 Archivalieneinheiten in 50 laufenden Regalmetern. Im Einzelnen setzt es sich aus 1333 Akten (inklusive einzelner Karten, Karteien und Fotografien), 617 Bänden und 593 Rechnungseinheiten zusammen.
Als große Besonderheit gilt es zu vermerken, dass der Engelsbrander Bestand mit 24 Archivalieneinheiten bis ins 16. Jahrhundert zurück reicht. Es handelt sich dabei um Heiligenrechnungen ab 1571/72 und um Bürgermeisterrechnungen ab 1587/88. Immerhin 70 Archivalien stammen aus dem 17. Jahrhundert, 121 aus dem 18. und 803 aus dem 19. Jahrhundert. Den Bestandsschwerpunkt bildet der Zeitraum von 1901 bis 1950 mit 947 Einheiten. Die übrigen 578 Archivalien sind jünger als 1950. Gemeinderatsprotokolle sind mit einer großen Lücke zwischen 1819 und 1941 leider nur relativ unvollständig vorhanden.
Außer den beiden Hauptteilen „Akten und Bände“ sowie „Rechnungen“ enthält das Engelsbrander Archiv einen Teilbestand „Selekte und Sammlungen“. In diesem befinden sich sowohl inner- als auch außerhalb der Verwaltung entstandene Dokumente wie Karten und Pläne, Mitteilungsblätter, ein Luftbild und Vereinsschriftgut.
Der Bestand schließt prinzipiell 1974 mit dem Ende der kommunalen Selbständigkeit der Gemeinde Engelsbrand; einzelne in späterer Zeit von der Gesamtgemeinde Engelsbrand fortgeführte Archivalieneinheiten laufen darüber hinaus bis ins Jahr 2000.
Die intensiven Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten leistete von Januar bis September 2010 Dr. Karl J. Mayer und von Dezember 2010 bis Juni 2011 Diplom-Archivarin (FH) Maria Hecht, wobei Frau Judith Käpplinger den umfangreichen Bestand an Inventuren und Teilungen sowie Pflegrechnungen erschloss. Die Etikettierung und Verpackung des Gesamtbestandes leistete Wolfgang Kusterer.
Der Engelsbrander Archivbestand ist eine Fundgrube für die heimatkundliche und wissenschaftliche Forschung wie auch für verwaltungsinterne Recherchen nach älteren, rechtlich noch bedeutsamen Vorgängen. Das vorliegende Findbuch erschließt als Hilfsmittel den Archivbestand, der EDV-gestützt verzeichnet wurde. Als Grundlage für die Nutzung des Archivs hat der Gemeinderat Engelsbrand am 3. Juli 2003 eine Archivordnung erlassen, die in dieses Findbuch mit aufgenommen wurde.
Ich danke der Gemeindeverwaltung Engelsbrand, namentlich Herrn Bürgermeister Bastian Rosenau und Herrn Uwe Adler, für die gute Kooperation und freue mich zugleich, dass mit diesem Repertorium ein Doppeljubiläum begangen werden kann: Denn 15 Jahre nach Einrichtung des Dienstleistungsangebots für die kommunale Archivpflege im Enzkreis legt das Kreisarchiv nun den 25. Band in dieser Findbuchreihe vor.
Pforzheim, im August 2011
Konstantin Huber
Leiter des Kreisarchivs
Weitere Informationen (ortsgeschichtlicher Überblick, Liste der Ortsvorsteher, Bestands- und Registraturgeschichte, Erläuterungen zur Ordnung, Gliederung und Verzeichnung des Gemeindearchivs, Indizes und Abkürzungsverzeichnis) finden Sie in der PDF-Version des gedruckten Findbuchs: https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Was-erledige-ich-wo-/Findb%C3%BCcher-der-Stadt-und-Gemeindearchive.php?object=tx,2891.2.1&ModID=10&FID=2032.130.1&NavID=2032.13.1
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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03.06.2025, 10:08 AM CEST