Uolricus miles de Kuingesegge verkauft einen Hof in Ostrach genannt uf dem Buihel, auf welchem jetzt Berhtoldus dictus Mvittinch sitzt, einen Hof daselbst genannt hinder dem stainehuse, der früher dem namens Botlunch gehörte, ferner Besitzungen, auf denen Rudolfus villicus de Wald sitzt, die ehemals dem Wernherus dictus Wamseler gehörten, und ein Gelände, an der Aach (iuxta flumem dictum Ahe), auf dem jetzt die Hirtin sitzt, deren Eigentum ihm sowie seinen Bruderssöhnen Bertoldus et Eberhardus de Vronhouen zusteht, von denen einige Bestandteile Conradus de Stuben miles zu Lehen trug, der nunmehr aber selbst nebst seiner Ehefrau Elizabeth und deren Brüdern Cunradus et Hainricus dicti Ysingrin dieselben ihm (dem Aussteller) resignierte, mit Zustimmung seines Sohnes Ulricus um 18 Mark Silber und 1 Pfund Konstanzer Pfennig an das Kloster Salem
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Uolricus miles de Kuingesegge verkauft einen Hof in Ostrach genannt uf dem Buihel, auf welchem jetzt Berhtoldus dictus Mvittinch sitzt, einen Hof daselbst genannt hinder dem stainehuse, der früher dem namens Botlunch gehörte, ferner Besitzungen, auf denen Rudolfus villicus de Wald sitzt, die ehemals dem Wernherus dictus Wamseler gehörten, und ein Gelände, an der Aach (iuxta flumem dictum Ahe), auf dem jetzt die Hirtin sitzt, deren Eigentum ihm sowie seinen Bruderssöhnen Bertoldus et Eberhardus de Vronhouen zusteht, von denen einige Bestandteile Conradus de Stuben miles zu Lehen trug, der nunmehr aber selbst nebst seiner Ehefrau Elizabeth und deren Brüdern Cunradus et Hainricus dicti Ysingrin dieselben ihm (dem Aussteller) resignierte, mit Zustimmung seines Sohnes Ulricus um 18 Mark Silber und 1 Pfund Konstanzer Pfennig an das Kloster Salem
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 37
(Salem) Ostrach O 1. Scat. Fasz. 2 Nr. 14; vgl. Dep. Thurn und Taxis Rep. III Ostrach Nr. 260 S. 217 Nr. 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1295 August 25
Urkunden
Ausstellungsort: Frohnhofen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 86 1/2v; Cod. Dipl. Salem. II S. 495 Nr. 919
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 86 1/2v; Cod. Dipl. Salem. II S. 495 Nr. 919
Botlunch; Ostrach
Fronhofen, Berthold von
Fronhofen, Eberhard von
Hirte, Hirtin
Königsegg, Ulrich (I) von; Ritter
Mieting, Bertold
Rudolf; villicus von Wald
Stuben, Conrad von; Ritter
Stuben, Elisabeth von; Ritter
Stuben, Ulrich von; Ritter
Waseler, Werner
Ysingrin, Conrad
Ysingrin, Heinrich
Ostrach SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ
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