OKH / Heerespersonalamt (Bestand)
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BArch RH 7
call number: RH 7
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Spitzenbehörden
1934-1945
Bestandsbeschreibung: Das seit 1920 bestehende Heerespersonalamt (HPA) hatte alle personellen Angelegenheiten der Offiziere und der Offizieranwärter zu bearbeiten. Mit der vermehrten Einstellung von Offizieren ab 1935 und vor allem im Kriege erwuchsen ihm vielfache neue Aufgaben. Auch führten die wachsenden Anforderungen zu zahlreichen Organisationsänderungen.
Am 2. Oktober 1942 wurde Hitlers Chefadjutant der Wehrmacht, Generalmajor Rudolf Schmundt, zugleich Chef des Heerespersonalamtes (Vorgänger: 1933 bis 1938 General Victor von Schwedler, 1938 bis 1942 General Bodewin Keitel). Ihm oblagen u.a. die Personalangelegenheiten der Generale und höheren Adjutanten. Nach seinem Tod (aufgrund einer beim Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 erlittenen schweren Verletzung) übernahm sein Stellvertreter, Generalleutnant Wilhelm Burgdorf, die Funktion des Chefs des Heerespersonalamtes.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand RH 7 enthält Dienstalterslisten, Stellenbesetzungslisten, Verwendungsübersichten und Eignungslisten samt dem dazu gehörenden Schriftverkehr, die chronologischen Serien der Mitteilungen über Beförderung und Versetzung von Offizieren (1934-1945), allgemeine Verfügungen in Beamtenangelegenheiten und Adjutantenhinweise, Unterlagen über Beförderungsplanung sowie die Originalorders über vollzogene Beförderungen von 1926 bis 1929 und 1934 bis 1944, ferner Sachakten zu Fragen des Offiziernachwuchses, zur Ehrauffassung des Offizierkorps, zur Bildung von Führerreserven und über Planungen für die Ergänzung der Generalstäbe einschließlich Beurteilungen; außerdem sind Sachakten zu Versorgungsangelegenheiten der Offiziere und Beamten vorhanden. Besondere Bedeutung kommt dem Tätigkeitsbericht Chef HPA für die Zeit vom 1. Oktober 1942 bis zum 29. Oktober 1944 zu.
Kriegstagebücher oder Tätigkeitsberichte der Amtsgruppen liegen nur in Ausnahmefällen vor. Außerdem befinden sich Sachakten über Ordensverleihungen und einzelne Verleihungsvorschläge im Bestand. Die zuletzt in der Zentralnachweisstelle (ZNS) verwahrten Verleihungslisten der Einheiten zu den Verleihungen des Eisernen Kreuzes und des Kriegsverdienstkreuzes (ehemaliger Bestand RH 7A) befinden sich nach Übernahme der Unterlagen ins Bundesarchiv-Militärarchiv ebenfalls im Bestand RH 7. Die übrigen in der ZNS verwahrten Sachakten und Karteien zu allgemeinen Verleihungsangelegenheiten, wie auch zu einzelnen Verleihungsmaßnahmen (Verleihungsvorschläge, Verleihungskarteien) befinden sich im Bestand RW 59. Bei den Verleihungslisten handelt es sich um die Verleihungslisten zum Eisernen Kreuz (EK) und Kriegsverdienstkreuz (KVK). Die Verluste an KVK-Verleihungslisten dürften relativ gering sein. Bei den EK-Verleihungslisten gingen jedoch infolge Auslagerung die Listen verloren vom: Polen-, Norwegen-, West- und Balkan-Feldzug sowie vom Ost-Feldzug bis zum Sommer 1943 von den Infanterie-Divisionen der Nrn. 1 ¿ 132. Da es im Gegensatz zum KVK beim EK keine festgesetzten Verleihungstermine gab und die Listen monatlich aufgestellt wurden, erscheinen in den EK-Verleihungslisten auch nur kurzzeitig unterstellt gewesene Einheiten. Die KVK- und EK-Verleihungslisten können aufgrund der in ihnen enthaltenen Personendaten zumindest teilweise als Ersatz für die verlorenengegangenen Stammrollen herangezogen werden.
Ebenfalls von der ZNS übernommen wurden die Personalunterlagen der Offiziere des Heeres sowie der Beamten im Offiziersrang. Diese befinden sich im Bestand Pers 6. Die von der ZNS gesammelten Sachakten zur Personalverwaltung in der Wehrmacht befinden sich nach Übernahme in das Bundesarchiv-Militärarchiv im Bestand RW 59.
Hervorzuheben ist eine Akte (RH 7/804) zum Staatsbegräbnis von Generalmajor Rudolf Schmundt am Tannenberg-Denkmal 1944.
Vernichtet wurden 1944 im Heerespersonalamt die Personalakten der bis dahin verstorbenen oder gefallenen Offiziere.
Weitere personenbezogene Unterlagen besitzt die Deutsche Dienststelle (Wehrmachtauskunftsstelle) in Berlin, sie verwahrt u. a. Kriegsgefangenenmeldungen, Erkennungsmarkenverzeichnisse, Verlustmeldungen, Gräbernachweise (www.dd-wast.de).
Erschließungszustand: Stand 2013:
In der Datenbank sind bisher nur vereinzelt Sachakten erschlossen worden.
Zu einem Teilbereich des Bestandes liegt ein Wordfindbuch vor.
Die 2005 von der Zentralnachweisstelle (ZNS) in Aachen-Kornelimünster übernommenen Verleihungslisten (alte Signatur: RH 7 A) wurden unter der Signaturen RH 7/1153 bis 2508 in der Datenbank erfasst.
Es liegen zudem maschinenschriftliche Findbücher und eine Findkartei vor.
Zitierweise: BArch RH 7/...
Am 2. Oktober 1942 wurde Hitlers Chefadjutant der Wehrmacht, Generalmajor Rudolf Schmundt, zugleich Chef des Heerespersonalamtes (Vorgänger: 1933 bis 1938 General Victor von Schwedler, 1938 bis 1942 General Bodewin Keitel). Ihm oblagen u.a. die Personalangelegenheiten der Generale und höheren Adjutanten. Nach seinem Tod (aufgrund einer beim Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 erlittenen schweren Verletzung) übernahm sein Stellvertreter, Generalleutnant Wilhelm Burgdorf, die Funktion des Chefs des Heerespersonalamtes.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand RH 7 enthält Dienstalterslisten, Stellenbesetzungslisten, Verwendungsübersichten und Eignungslisten samt dem dazu gehörenden Schriftverkehr, die chronologischen Serien der Mitteilungen über Beförderung und Versetzung von Offizieren (1934-1945), allgemeine Verfügungen in Beamtenangelegenheiten und Adjutantenhinweise, Unterlagen über Beförderungsplanung sowie die Originalorders über vollzogene Beförderungen von 1926 bis 1929 und 1934 bis 1944, ferner Sachakten zu Fragen des Offiziernachwuchses, zur Ehrauffassung des Offizierkorps, zur Bildung von Führerreserven und über Planungen für die Ergänzung der Generalstäbe einschließlich Beurteilungen; außerdem sind Sachakten zu Versorgungsangelegenheiten der Offiziere und Beamten vorhanden. Besondere Bedeutung kommt dem Tätigkeitsbericht Chef HPA für die Zeit vom 1. Oktober 1942 bis zum 29. Oktober 1944 zu.
Kriegstagebücher oder Tätigkeitsberichte der Amtsgruppen liegen nur in Ausnahmefällen vor. Außerdem befinden sich Sachakten über Ordensverleihungen und einzelne Verleihungsvorschläge im Bestand. Die zuletzt in der Zentralnachweisstelle (ZNS) verwahrten Verleihungslisten der Einheiten zu den Verleihungen des Eisernen Kreuzes und des Kriegsverdienstkreuzes (ehemaliger Bestand RH 7A) befinden sich nach Übernahme der Unterlagen ins Bundesarchiv-Militärarchiv ebenfalls im Bestand RH 7. Die übrigen in der ZNS verwahrten Sachakten und Karteien zu allgemeinen Verleihungsangelegenheiten, wie auch zu einzelnen Verleihungsmaßnahmen (Verleihungsvorschläge, Verleihungskarteien) befinden sich im Bestand RW 59. Bei den Verleihungslisten handelt es sich um die Verleihungslisten zum Eisernen Kreuz (EK) und Kriegsverdienstkreuz (KVK). Die Verluste an KVK-Verleihungslisten dürften relativ gering sein. Bei den EK-Verleihungslisten gingen jedoch infolge Auslagerung die Listen verloren vom: Polen-, Norwegen-, West- und Balkan-Feldzug sowie vom Ost-Feldzug bis zum Sommer 1943 von den Infanterie-Divisionen der Nrn. 1 ¿ 132. Da es im Gegensatz zum KVK beim EK keine festgesetzten Verleihungstermine gab und die Listen monatlich aufgestellt wurden, erscheinen in den EK-Verleihungslisten auch nur kurzzeitig unterstellt gewesene Einheiten. Die KVK- und EK-Verleihungslisten können aufgrund der in ihnen enthaltenen Personendaten zumindest teilweise als Ersatz für die verlorenengegangenen Stammrollen herangezogen werden.
Ebenfalls von der ZNS übernommen wurden die Personalunterlagen der Offiziere des Heeres sowie der Beamten im Offiziersrang. Diese befinden sich im Bestand Pers 6. Die von der ZNS gesammelten Sachakten zur Personalverwaltung in der Wehrmacht befinden sich nach Übernahme in das Bundesarchiv-Militärarchiv im Bestand RW 59.
Hervorzuheben ist eine Akte (RH 7/804) zum Staatsbegräbnis von Generalmajor Rudolf Schmundt am Tannenberg-Denkmal 1944.
Vernichtet wurden 1944 im Heerespersonalamt die Personalakten der bis dahin verstorbenen oder gefallenen Offiziere.
Weitere personenbezogene Unterlagen besitzt die Deutsche Dienststelle (Wehrmachtauskunftsstelle) in Berlin, sie verwahrt u. a. Kriegsgefangenenmeldungen, Erkennungsmarkenverzeichnisse, Verlustmeldungen, Gräbernachweise (www.dd-wast.de).
Erschließungszustand: Stand 2013:
In der Datenbank sind bisher nur vereinzelt Sachakten erschlossen worden.
Zu einem Teilbereich des Bestandes liegt ein Wordfindbuch vor.
Die 2005 von der Zentralnachweisstelle (ZNS) in Aachen-Kornelimünster übernommenen Verleihungslisten (alte Signatur: RH 7 A) wurden unter der Signaturen RH 7/1153 bis 2508 in der Datenbank erfasst.
Es liegen zudem maschinenschriftliche Findbücher und eine Findkartei vor.
Zitierweise: BArch RH 7/...
Oberkommando des Heeres/Heerespersonalamt, 1934-1945
2889 Aufbewahrungseinheiten; 12,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: N 5 Nachlass Joachim von Stülpnagel (Chef Heerespersonalamt 1927-1929)
Pers 6 Personalunterlagen von Angehörigen der Wehrmacht und ihrer Vorläufer sowie der Waffen-SS
Pers 9 Krankenbuchlager (Kranken- und Lazarettunterlagen; nur bis Jahrgang 1890 vollständig vom Krankenbuchlager übernommen, von den Jahrgängen 1890 bis 1899 nur die Geburtsmonate Januar und Juli)
Pers 15 Verfahrensakten von Wehrmachtgerichten
RW 59 Personalverwaltende Stellen der Wehrmacht
Amtliche Druckschriften: RHD 1 Heeresverordnungsblatt
RHD 2 Allgemeine Heeresmitteilungen
RHD 3 Ranglisten, Stellenbesetzungslisten
RHD 4 Heeres-Druckvorschriften
RHD 23 Heerespersonalamt (Drucksachen)
Literatur: Rangliste des Deutschen Reichsheeres, 1923-1932, hrsg. vom Heerespersonalamt, Berlin 1923ff
Stellenbesetzung des Deutschen Reichsheeres, ab 1935: des Heeres, 1933-1938, hrsg. vom Heerespersonalamt, Berlin 1933ff.
Absolon, Rudolf: Wehrgesetz und Wehrdienst 1935-1945. Das Personalwesen in der Wehrmacht. Schriften des Bundesarchivs 5. Boppard a.Rh. 1960
Absolon, Rudolf: Die Wehrmacht im Dritten Reich (6 Bände). Schriften des Bundesarchivs 16. Boppard a.Rh. 1969-1995
Geeb, Hans Karl und Kirchner, Heinz: Deutsche Orden und Ehrenzeichen. Kommentar zum Gesetz über Titel, Orden u. Ehrenzeichen und eine Darstellung deutscher Orden und Ehrenzeichen von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart. Bonn, Köln, Berlin 1958 (6. neu bearb. u. erg. Aufl. 2005)
Keilig, Wolf: Rangliste des Heeres 1944/45. Bad Nauheim 1955
Klietmann, Kurt-Gerhard: Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936-1945. Eine Dokumentation ziviler und militärischer Verdienst- und Ehrenzeichen. 2.Aufl.. Stuttgart 1982
Scherzer, Veit: Ritterkreuzträger 1939-1945. Dokumente. Ranis 2006
Stumpf, Reinhard: Die Wehrmacht-Elite. Boppard 1982
Stumpf, Reinhard: General der Infanterie Rudolf Schmundt. in: Ueberschär, Gerd R. (Hrsg.): Hitlers militärische Elite. Bd. 2. Darmstadt 1998, S. 226-235
Bradley, Dermot und Schulze-Kossens, Richard (Hrsg.): Tätigkeitsbericht des Chefs des Heerespersonalamtes General der Infanterie Rudolf Schmundt, fortgeführt von General der Infanterie Wilhelm Burgdorf, 1.10.1942-29.10.1944. Faksimile Ausgabe. Osnabrück 1984.
Potempa, Harald: Das Eiserne Kreuz. Zur Geschichte einer Auszeichnung (= Veröffentlichungen des Luftwaffenmuseums. Texte und Materialien). Berlin-Gatow 2003.
Pers 6 Personalunterlagen von Angehörigen der Wehrmacht und ihrer Vorläufer sowie der Waffen-SS
Pers 9 Krankenbuchlager (Kranken- und Lazarettunterlagen; nur bis Jahrgang 1890 vollständig vom Krankenbuchlager übernommen, von den Jahrgängen 1890 bis 1899 nur die Geburtsmonate Januar und Juli)
Pers 15 Verfahrensakten von Wehrmachtgerichten
RW 59 Personalverwaltende Stellen der Wehrmacht
Amtliche Druckschriften: RHD 1 Heeresverordnungsblatt
RHD 2 Allgemeine Heeresmitteilungen
RHD 3 Ranglisten, Stellenbesetzungslisten
RHD 4 Heeres-Druckvorschriften
RHD 23 Heerespersonalamt (Drucksachen)
Literatur: Rangliste des Deutschen Reichsheeres, 1923-1932, hrsg. vom Heerespersonalamt, Berlin 1923ff
Stellenbesetzung des Deutschen Reichsheeres, ab 1935: des Heeres, 1933-1938, hrsg. vom Heerespersonalamt, Berlin 1933ff.
Absolon, Rudolf: Wehrgesetz und Wehrdienst 1935-1945. Das Personalwesen in der Wehrmacht. Schriften des Bundesarchivs 5. Boppard a.Rh. 1960
Absolon, Rudolf: Die Wehrmacht im Dritten Reich (6 Bände). Schriften des Bundesarchivs 16. Boppard a.Rh. 1969-1995
Geeb, Hans Karl und Kirchner, Heinz: Deutsche Orden und Ehrenzeichen. Kommentar zum Gesetz über Titel, Orden u. Ehrenzeichen und eine Darstellung deutscher Orden und Ehrenzeichen von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart. Bonn, Köln, Berlin 1958 (6. neu bearb. u. erg. Aufl. 2005)
Keilig, Wolf: Rangliste des Heeres 1944/45. Bad Nauheim 1955
Klietmann, Kurt-Gerhard: Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936-1945. Eine Dokumentation ziviler und militärischer Verdienst- und Ehrenzeichen. 2.Aufl.. Stuttgart 1982
Scherzer, Veit: Ritterkreuzträger 1939-1945. Dokumente. Ranis 2006
Stumpf, Reinhard: Die Wehrmacht-Elite. Boppard 1982
Stumpf, Reinhard: General der Infanterie Rudolf Schmundt. in: Ueberschär, Gerd R. (Hrsg.): Hitlers militärische Elite. Bd. 2. Darmstadt 1998, S. 226-235
Bradley, Dermot und Schulze-Kossens, Richard (Hrsg.): Tätigkeitsbericht des Chefs des Heerespersonalamtes General der Infanterie Rudolf Schmundt, fortgeführt von General der Infanterie Wilhelm Burgdorf, 1.10.1942-29.10.1944. Faksimile Ausgabe. Osnabrück 1984.
Potempa, Harald: Das Eiserne Kreuz. Zur Geschichte einer Auszeichnung (= Veröffentlichungen des Luftwaffenmuseums. Texte und Materialien). Berlin-Gatow 2003.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Archival tectonics)
- Militär (Archival tectonics)
- Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 (Archival tectonics)
- Reichsheer und Heer (Archival tectonics)
- Spitzenbehörden (Archival tectonics)
- OKH / Heerespersonalamt (Archival holding)