Stadt- und Amtspflege Herrenberg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 450 d
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Amtspflegen, Stadt- und Amtssschreibereien
1635-1869
Inhalt und Bewertung
1938 von der Kreispflege Herrenberg abgegeben.
Vorbemerkung von 1954: Die im nachfolgenden Repertorium verzeichneten Rechnungen der altwürtt. Stadt- und Amtspflege und späteren Oberamtspflege Herrenberg wurden im Jahr 1938 von der Kreispflege Herrenberg an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. 1948 ordnete der Archivangestellte Hopf den Bestand in vorläufiger Weise und schied dabei die neueren Rechnungsbeilagen teilweise aus. 1953 folgte die Verzeichnung durch den Archivangestellten Mierzowski unter Leitung von Staatsarchivrat Dr. Stemmler. Der Bestand umfasst 517 Büschel bzw. Bände in 14,8 lfd. m. Ludwigsburg, 26. Mai 1954 Dr. W. Grube
Vorbemerkung von 2007: Die württembergischen Amtspflegen verwalteten die Kassen und die Buchführung der Amtskörperschaften. Ihre institutionelle Einrichtung wurde im Jahr 1697 für alle Ämter verbindlich gemacht, nachdem die Rechnungen vorher vielfach von den Stadt- und Amtsschreibern, den Bürgermeistern oder Kellern geführt worden waren. Aufsichtsbehörde war die Landrechnungsdeputation. Vgl. die "Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart. Altwürttembergisches Archiv", 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999, S. 190. Weitere Überlieferungen zu Herrenberg finden sich vor allem in folgenden Beständen: A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten A 249 Rentkammer: Ämterakten A 304 Reskripten- und Berichtsbücher der Bezirksämter A 306 Amtsprotokolle A 356 Herrenberg Weltlich A 356 L Herrenberg Weltlich H 101/25 Weltliche Lagerbücher: Oberamt Herrenberg Der Bestand A 450 d Stadt- und Amtspflege Herrenberg (517 Bände bzw. Büschel) wurde bis zum Jahr 1969 im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrt. Um das Repertorium von G. Mierzowski von 1953/54 im Internet zur Verfügung stellen zu können, wurden die Titel im November 2007 unter Anwendung des Computerprogramms Scope durch die Anwärter/innen Lisa Hauser, Thorsten Kaesler, Stephanie Kurrle und Bianca Nell unter Anleitung der Unterzeichneten neu eingegeben. Der Bestandsumfang beträgt - nach der Verpackung in Archivboxen - 16,9 lfd. m. Stuttgart, im Dezember 2007 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungsverzeichnis:
betr. betreffend
Bl. Blatt
Bü Büschel
L Ludwigsburg
lfd. m laufende Meter
Rep. Repertorium
S. Seite
vgl. vergleiche
517 Büschel bzw. Bände
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ