Landvogtei auf der Alb, Urach (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 80
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Behörden der Übergangszeit um 1803-um 1817 >> Bezirksbehörden >> Landvogteien
1806-1817
Überlieferungsgeschichte
Zur Geschichte der Landvogteien und zum Bestand vgl. Angaben bei Beständegruppe und im Findbuch.
Vorbemerkung: Zur Geschichte und Verwaltung der Kreise bzw. Landvogteien 1806-1817 vgl. die Vorbemerkung zu Repertorium D 71 (Landvogtei am oberen Neckar). Namensgebender Sitz des durch das Organisationsmanifest von 1806 eingerichteten 8. Kreises war Urach. Der Kreis umfasste die Oberämter Kirchheim, Münsingen, Nürtingen, Reutlingen, Urach und Wiesensteig. 1810 wurde er in die Landvogtei auf der Alb umgewandelt mit dem Amtssitz in Urach. Der Amtsbezirk umfasste nunmehr die territorial umgestalteten Oberämter Kirchheim, Münsingen, Nürtingen, Reutlingen und Urach. Vorliegende Akten wurden im Oktober 1908 von der Regierung des Schwarzwaldkreises in Reutlingen an das Archiv des Innern abgegeben, wo Rechnungsrat Marquart ein summarisches Stichwortverzeichnis der einzelnen Bunde fertigte, das im Staatsarchiv Ludwigsburg bis Frühjahr 1964 als gültiges Repertorium Verwendung fand. Die im Spätjahr 1963 durchgeführte Neuverpackung des Bestandes wurde zum Anlass genommen, im gleichen Arbeitsgang eine etwas eingehendere Verzeichnung der Einzelfaszikel auf Grund ihrer alten Aufschriften anzufertigen. Diese Arbeiten führte unter Leitung des Unterzeichneten der Archivangestellte F. Röhrich durch. Der Unterzeichnete selbst bemühte sich um die Neuordnung des unsystematisch gegliederten Bestandes, wobei der überwiegende Seriencharakter der Akten, wohl zu erklären aus der Amtskompetenz des Landvogts, die Erstellung eines systematischen Aktenplans verbot und eine einfache Gruppierung nach Rubriken nahe legte. Um die Reichweite der Einzelrubrik deutlicher werden zu lassen, wurde auf eine alphabetische Reihung zugunsten der Anordnung nach gewissen sachlichen Gesichtspunkten verzichtet. Provenienzmäßig enthält der vorliegende Bestand neben Akten des Kreishauptmanns bzw. Landvogts auch solche des Kreissteuerrats (Landvogteisteuerrats) und des Landvogteikriminalrats. Er umfasst nunmehr 117 Büschel auf 3,3 lfd. m. Ludwigsburg, März 1964 Dr. A. Seiler
Zur Geschichte der Landvogteien und zum Bestand vgl. Angaben bei Beständegruppe und im Findbuch.
Vorbemerkung: Zur Geschichte und Verwaltung der Kreise bzw. Landvogteien 1806-1817 vgl. die Vorbemerkung zu Repertorium D 71 (Landvogtei am oberen Neckar). Namensgebender Sitz des durch das Organisationsmanifest von 1806 eingerichteten 8. Kreises war Urach. Der Kreis umfasste die Oberämter Kirchheim, Münsingen, Nürtingen, Reutlingen, Urach und Wiesensteig. 1810 wurde er in die Landvogtei auf der Alb umgewandelt mit dem Amtssitz in Urach. Der Amtsbezirk umfasste nunmehr die territorial umgestalteten Oberämter Kirchheim, Münsingen, Nürtingen, Reutlingen und Urach. Vorliegende Akten wurden im Oktober 1908 von der Regierung des Schwarzwaldkreises in Reutlingen an das Archiv des Innern abgegeben, wo Rechnungsrat Marquart ein summarisches Stichwortverzeichnis der einzelnen Bunde fertigte, das im Staatsarchiv Ludwigsburg bis Frühjahr 1964 als gültiges Repertorium Verwendung fand. Die im Spätjahr 1963 durchgeführte Neuverpackung des Bestandes wurde zum Anlass genommen, im gleichen Arbeitsgang eine etwas eingehendere Verzeichnung der Einzelfaszikel auf Grund ihrer alten Aufschriften anzufertigen. Diese Arbeiten führte unter Leitung des Unterzeichneten der Archivangestellte F. Röhrich durch. Der Unterzeichnete selbst bemühte sich um die Neuordnung des unsystematisch gegliederten Bestandes, wobei der überwiegende Seriencharakter der Akten, wohl zu erklären aus der Amtskompetenz des Landvogts, die Erstellung eines systematischen Aktenplans verbot und eine einfache Gruppierung nach Rubriken nahe legte. Um die Reichweite der Einzelrubrik deutlicher werden zu lassen, wurde auf eine alphabetische Reihung zugunsten der Anordnung nach gewissen sachlichen Gesichtspunkten verzichtet. Provenienzmäßig enthält der vorliegende Bestand neben Akten des Kreishauptmanns bzw. Landvogts auch solche des Kreissteuerrats (Landvogteisteuerrats) und des Landvogteikriminalrats. Er umfasst nunmehr 117 Büschel auf 3,3 lfd. m. Ludwigsburg, März 1964 Dr. A. Seiler
119 Büschel (3,6 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET