E 10/N 116 Nachlass Gerda Sach (Bestand)
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E 10/N 116
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1968-1993
Form und Inhalt: Gerda Sach (1913-2000) war beim Stadtmessungsamt beschäftigt und dort beauftragt, die in der Tübinger Gemarkung befindlichen Kleinkulturdenkmale (historische Grenzsteine, Feld- und Sühnezeichen, Brunnen etc.) und Naturdenkmale in Übersichtskarten und Einzeldarstellungen zu erfassen. Zwischen 1968 und 1971 hat sie die Kleindenkmale von Tübingen, Ammern, Derendingen und Lustnau in einem Verzeichnis dokumentiert (siehe Bibliothek M 375). In den folgenden Jahren, noch über den Ruhestand (1976) hinaus, erkundete sie auch die Kulturdenkmale in den neuen Stadtteilen und umliegenden Kreisgemeinden.
Der Bestand wurde am 25. Januar 2001 von der Tochter, Frau Ursula Jäger, beim Stadtarchiv abgegeben. Er enthält zahlreiche Original-Zeichnungen von Gerda Sach; darüber hinaus sind Fotografien zu einzelnen Objekten, Zeitungsausschnitte, Druckschriften und Übersichtskarten zum Thema enhalten. Die Ordnung richtet sich im Wesentlichen nach den Flurkartenblättern des Vermessungsamtes.
Der Bestand wurde am 25. Januar 2001 von der Tochter, Frau Ursula Jäger, beim Stadtarchiv abgegeben. Er enthält zahlreiche Original-Zeichnungen von Gerda Sach; darüber hinaus sind Fotografien zu einzelnen Objekten, Zeitungsausschnitte, Druckschriften und Übersichtskarten zum Thema enhalten. Die Ordnung richtet sich im Wesentlichen nach den Flurkartenblättern des Vermessungsamtes.
0,3 lfd. m
Bestand
Sach, Gerda
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ