Grundrisse, Aufrisse und Profile des Mathildenturms des Schlosses Lichtenstein ("Thurm IV")
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Nr. 9
20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart
Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart >> 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage >> 3.2 Festungsanlage >> 3.2.3 Türme und Bastionen, Torhaus und -turm >> 3.2.3.4 Mathildenturm ("Thurm IV")
1855-1857 und o. J.
Enthält:
Kolorierte Federzeichnungen: Grundrisse des Mathildenturms und der angrenzenden Festungsmauer (Eskarpe); Bleistiftskizzen und -zeichnungen: Grundrisse des Mathildenturms und teilweise auch von Teilen der Festungsmauer (Eskarpe), Profil der Festungsmauer, z. T. Erläuterungen des Wilhelm Graf von Württemberg zum Bau und zur Verstärkung der Festungsmauer, Aufrisse und Profile des Mathildenturms, Zeichnungen zur Stärke der Mauern des Turms, Zeichnung zur Innenseite des Turmhelmes, z. T. Erläuterungen des Grafen Wilhelm zu den Zeichnungen, Berechnungen auf einigen Blättern, einzelne Blätter weisen beidseitig Zeichnungen und Berechnungen auf.
Ausführungen: Kolorierte Federzeichnungen, Bleistiftzeichnungen und -skizzen
Entstehungsstufe: größtenteils Konzepte, einzelne Reinzeichnungen
Autor/Künstler: Fast alle Zeichnungen sind ohne Verfasserangaben. Sie wurden wahrscheinlich von Wilhelm Graf von Württemberg, dem späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach angefertigt. Auf einzelnen Blättern finden sich Erlätuerungen und Paraphen von Wilhelm Graf von Württemberg. Ein Blatt ist von Carl Alexander Heideloff signiert.
Originalmaßstab und moderner Maßstab: der Großteil der Blätter weist keine Maßstabsangaben auf, einzelne Maßstabsangaben auf den Blättern: "1 : 20", "Masstab 1 : 50", "Maaßstab 1 : 100", "Maßstab 5 Linien [sind] 1 Fuß", [1 : 20], [unter Zugrundelegung einer württembergischen Linie = 0,28649 cm und eines württembergischen Fußes bzw. Schuhs = 28,649 cm umgerechnet].
Verschiedene Formate: zwischen 10,5 x 12,5 cm und 52 x 26 cm
Literatur:
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten der Romantik. Magisterarbeit 1998. EDV-Ausdruck. Abbildungsband. Abb. 47.
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten im Deutschen Bund. Landesherrliche Repräsentation, adeliges Selbstverständnis und die Angst der Monarchen vor der Revolution 1815-1866. Petersberg 2007. V. a. S. 104-117. Abb. 120.
Bemerkungen:
Die Türme bzw. Bastionen der Festungsanlage auf Schloss Lichtenstein tragen jeweils die Namen der Töchter des Wilhelm Graf von Württemberg und der Theodolinde Gräfin von Württemberg (geb. Prinzessin von Leuchtenberg). Der auf dem Umschlag als "Turm I" bezeichnete Augustenturm wurde nach Auguste Eugenie Gräfin von Württemberg (verwitwete Gräfin von Enzenberg verheiratete Gräfin von Thun-Hohenstein) (1842-1916) benannt. Die Marien-Bastion (Turm II) führt den Namen der Marie Josephine Gräfin von Württemberg (1844-1864). Die Eugenien-Bastion (Turm III) erhielt ihren Namen nach Eugenie Gräfin von Württemberg (1848-1867). Für den Mathilden-Turm (Turm IV) fungierte Mathilde Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg (verh. Donna Altieri Principessa di Oriolo e di Viano) (1854-1907) als Namensgeberin.
Kolorierte Federzeichnungen: Grundrisse des Mathildenturms und der angrenzenden Festungsmauer (Eskarpe); Bleistiftskizzen und -zeichnungen: Grundrisse des Mathildenturms und teilweise auch von Teilen der Festungsmauer (Eskarpe), Profil der Festungsmauer, z. T. Erläuterungen des Wilhelm Graf von Württemberg zum Bau und zur Verstärkung der Festungsmauer, Aufrisse und Profile des Mathildenturms, Zeichnungen zur Stärke der Mauern des Turms, Zeichnung zur Innenseite des Turmhelmes, z. T. Erläuterungen des Grafen Wilhelm zu den Zeichnungen, Berechnungen auf einigen Blättern, einzelne Blätter weisen beidseitig Zeichnungen und Berechnungen auf.
Ausführungen: Kolorierte Federzeichnungen, Bleistiftzeichnungen und -skizzen
Entstehungsstufe: größtenteils Konzepte, einzelne Reinzeichnungen
Autor/Künstler: Fast alle Zeichnungen sind ohne Verfasserangaben. Sie wurden wahrscheinlich von Wilhelm Graf von Württemberg, dem späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach angefertigt. Auf einzelnen Blättern finden sich Erlätuerungen und Paraphen von Wilhelm Graf von Württemberg. Ein Blatt ist von Carl Alexander Heideloff signiert.
Originalmaßstab und moderner Maßstab: der Großteil der Blätter weist keine Maßstabsangaben auf, einzelne Maßstabsangaben auf den Blättern: "1 : 20", "Masstab 1 : 50", "Maaßstab 1 : 100", "Maßstab 5 Linien [sind] 1 Fuß", [1 : 20], [unter Zugrundelegung einer württembergischen Linie = 0,28649 cm und eines württembergischen Fußes bzw. Schuhs = 28,649 cm umgerechnet].
Verschiedene Formate: zwischen 10,5 x 12,5 cm und 52 x 26 cm
Literatur:
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten der Romantik. Magisterarbeit 1998. EDV-Ausdruck. Abbildungsband. Abb. 47.
- Ottersbach, Christian: Befestigte Schlossbauten im Deutschen Bund. Landesherrliche Repräsentation, adeliges Selbstverständnis und die Angst der Monarchen vor der Revolution 1815-1866. Petersberg 2007. V. a. S. 104-117. Abb. 120.
Bemerkungen:
Die Türme bzw. Bastionen der Festungsanlage auf Schloss Lichtenstein tragen jeweils die Namen der Töchter des Wilhelm Graf von Württemberg und der Theodolinde Gräfin von Württemberg (geb. Prinzessin von Leuchtenberg). Der auf dem Umschlag als "Turm I" bezeichnete Augustenturm wurde nach Auguste Eugenie Gräfin von Württemberg (verwitwete Gräfin von Enzenberg verheiratete Gräfin von Thun-Hohenstein) (1842-1916) benannt. Die Marien-Bastion (Turm II) führt den Namen der Marie Josephine Gräfin von Württemberg (1844-1864). Die Eugenien-Bastion (Turm III) erhielt ihren Namen nach Eugenie Gräfin von Württemberg (1848-1867). Für den Mathilden-Turm (Turm IV) fungierte Mathilde Fürstin von Urach Gräfin von Württemberg (verh. Donna Altieri Principessa di Oriolo e di Viano) (1854-1907) als Namensgeberin.
siehe oben (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: siehe oben
Karten und Pläne
Originalmaßstab: siehe oben
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 21
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 21
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage, Eskarpe
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage, Mathildenturm
Lichtenstein RT; Schloss, Festungsanlage, Türme
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Archiv der Herzöge von Urach (Tektonik)
- Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart (Bestand)
- 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage (Gliederung)
- 3.2 Festungsanlage (Gliederung)
- 3.2.3 Türme und Bastionen, Torhaus und -turm (Gliederung)
- 3.2.3.4 Mathildenturm ("Thurm IV") (Gliederung)