Allgemeine Verwaltungsangelegeneheiten des weltadligen Fräuleinstifts Joachimstein in Radmeritz (heute Palac Radomierzyce, Polen)
Vollständigen Titel anzeigen
50001 Landstände der sächsischen Oberlausitz, Nr. 3087 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50001 Landstände der sächsischen Oberlausitz
50001 Landstände der sächsischen Oberlausitz >> 07 Öffentliche Anstalten und Einrichtungen, Stiftungen und Vermächtnisse >> 07.07 Weltadeliges Fräuleinstift Joachimstein >> 07.07.01 Verfassung und Verwaltung >> 07.07.01.02 Verwaltung des Stifts
1734 - 1786
Enthält u. a.: Druck von Formularen für die Rechnungslegung.- Übergabe der Verwaltung an den neuen Stiftsverwesern von Gersdorff nach dem Tod des Stiftverwesers von Kyaw.- Gesuch der Wilhelmina Juliana von Bobenhausen um Auszahlung eines Emoluments [Einkommens] für ihre Tätigkeit als Vize-Stiftshofmeisterin.- Anzeigen des Gutes Niederlinda (heute Zalipie, Polen) über die erlittenen Einquartierungsschäden in den Jahren 1744/45.- Auszüge aus Landtagsprotokollen.- Installationsreden (undatiert).- Vermögenssteuer zur Gersdorff-Weichaischen Stiftung.
Landständisches Archiv
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:06 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.04 Repräsentativkörperschaften (Tektonik)
- Landstände der sächsischen Oberlausitz (Bestand)
- 07 Öffentliche Anstalten und Einrichtungen, Stiftungen und Vermächtnisse (Gliederung)
- 07.07 Weltadeliges Fräuleinstift Joachimstein (Gliederung)
- 07.07.01 Verfassung und Verwaltung (Gliederung)
- 07.07.01.02 Verwaltung des Stifts (Gliederung)