B-C Disc, 280
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1635 - 1639
Enthält: Schuldner: Glasmacher (Glaser) Konrad Wilcken, verheiratet mit Anna Kelling, Tochter des Henrich Kelling und der Maria Brune. Haus: Spiekerhof gegenüber dem Bogen, zwischen Häusern des Herman Konerding, Gerichtsschreibers zu Telgte, und des Schneiders Daniel Suderdick. Früherer Eigentümer (1577): Johan Wilcken. Gläubiger: Lic. Henrich Berning; Schwertfeger Jakob Buck; Glasergildemeister Johan Westken; Anna Melschede, Witwe des Wandschneiders Erasmus Otterstedde, später deren Erben Herman, Wilhelm und Johan Otterstedde sowie Engelbert Hardenack; Steffen Hense; die Dom-Cameralen, vertreten durch den Emonitor Michael Venneman; Notar Herman Zweiffel und dessen Ehefrau Elisabeth Elverfeldt, zuvor Witwe des Notars Herman Kramer; das Hospital, vertreten durch den Amtmann Godfrid Olmerlo; der Clerus secundarius, vertreten durch Henrich Scholbrock; die Armen zum Busche, vertreten durch den Emonitor Bernhard Brintrrup. Anlagen in Abschrift: 1. 1626 Juli 12: Aufnahme eines Darlehens. 2. 1627 Oktober 25: Aufnahme eines Darlehens.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ
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