Nachlass Hans Georg Schaffner, Archivar (geb. 1913) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, N 1/60
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Nachlässe, Partei-, Vereins- und Verbandsarchive >> Nachlässe >> Nachlass Hans Georg Schaffner, Archivar (geb. 1913)
[1569]-1943
Überlieferungsgeschichte
Zur Person
Hans Georg Schaffner, geboren am 13.9.1913, wurde auf 1.8.1939 als Staatsarchivpraktikant vom Preußischen Geheimen Staatsarchiv Berlin-Dahlem an das Staatsarchiv Sigmaringen versetzt; er wurde am 18.4.1940 zum Archivinspektor ernannt.
Nachdem er kurzzeitig im September 1939 einberufen war, leistete er von August 1940 bis 1943 Heeresdienst, aus dem er wegen einer schweren Verwundung vom 28.7.1941 entlassen wurde.
Er war nun wieder beim Staatsarchiv Sigmaringen tätig, unterbrochen durch seine Abordnung zum Staatsarchiv Wiesbaden vom 6.11.1944 bis Ende März 1945, bis er am 16.10.1946 zum Studium der evangelischen Theologie beurlaubt und am 31.7.1947 aus dem Staatsdienst entlassen wurde.
Später arbeitete Hans Georg Schaffner im Evangelischen Landeskirchlichen Archiv in Stuttgart, Bundesarchiv in Koblenz, Stadtarchiv Duisburg und Stadtarchiv Leverkusen.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Vorliegendes Material über die hohenzollerischen Offiziere und das Hoftheater Sigmaringen hat Schaffner während seiner Tätigkeit im Staatsarchiv Sigmaringen 1944 bis 1946 gesammelt und mit Schreiben vom 15.8.1985 (Tgb.-Nr. 2328/85) in zwei Mappen dem Staatsarchiv Sigmaringen übergeben.
Es erhielt die Acc.-Nr. 86/1985 und wurde unter N 1/60 in die Abteilung der nichtpolitischen Nachlässe eingereiht, umfasst 0,1 lfd. Meter und ergab bei der Verzeichnung 15 Einheiten.
Im Oktober 1997 übergab Hans Georg Schaffner dem Staatsarchiv ein weiteres Büschel mit einer Materialsammlung über den Scharfrichterdienst in Veringenstadt und Achberg.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Materialsammlung aus dem Staatsarchiv Sigmaringen betr. hohenzollernsche Offiziere, Scharfrichter in Veringenstadt und Achberg und das fürstliche Hoftheater Sigmaringen.
Zur Person
Hans Georg Schaffner, geboren am 13.9.1913, wurde auf 1.8.1939 als Staatsarchivpraktikant vom Preußischen Geheimen Staatsarchiv Berlin-Dahlem an das Staatsarchiv Sigmaringen versetzt; er wurde am 18.4.1940 zum Archivinspektor ernannt.
Nachdem er kurzzeitig im September 1939 einberufen war, leistete er von August 1940 bis 1943 Heeresdienst, aus dem er wegen einer schweren Verwundung vom 28.7.1941 entlassen wurde.
Er war nun wieder beim Staatsarchiv Sigmaringen tätig, unterbrochen durch seine Abordnung zum Staatsarchiv Wiesbaden vom 6.11.1944 bis Ende März 1945, bis er am 16.10.1946 zum Studium der evangelischen Theologie beurlaubt und am 31.7.1947 aus dem Staatsdienst entlassen wurde.
Später arbeitete Hans Georg Schaffner im Evangelischen Landeskirchlichen Archiv in Stuttgart, Bundesarchiv in Koblenz, Stadtarchiv Duisburg und Stadtarchiv Leverkusen.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Vorliegendes Material über die hohenzollerischen Offiziere und das Hoftheater Sigmaringen hat Schaffner während seiner Tätigkeit im Staatsarchiv Sigmaringen 1944 bis 1946 gesammelt und mit Schreiben vom 15.8.1985 (Tgb.-Nr. 2328/85) in zwei Mappen dem Staatsarchiv Sigmaringen übergeben.
Es erhielt die Acc.-Nr. 86/1985 und wurde unter N 1/60 in die Abteilung der nichtpolitischen Nachlässe eingereiht, umfasst 0,1 lfd. Meter und ergab bei der Verzeichnung 15 Einheiten.
Im Oktober 1997 übergab Hans Georg Schaffner dem Staatsarchiv ein weiteres Büschel mit einer Materialsammlung über den Scharfrichterdienst in Veringenstadt und Achberg.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Materialsammlung aus dem Staatsarchiv Sigmaringen betr. hohenzollernsche Offiziere, Scharfrichter in Veringenstadt und Achberg und das fürstliche Hoftheater Sigmaringen.
16 Einheiten (0,1 lfd.m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ