Belehnung derer von Romrod mit fuldischen Lehen zu Bimbach, Fulda, Lüder und Rockenstuhl durch Abt
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 80, 517
Urk. 80, R IX Fulda, Adelsarchiv
Urk. 80 Reichsabtei Fulda: Adel [ehemals: Urkunden R IX]
Reichsabtei Fulda: Adel [ehemals: Urkunden R IX] >> Romrod, von
1623 November 23
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben in unser Stadt Fuldt, donnerstags den drey unnd zwantzigisten Novembris, im sechtzehenhundert drey unnd zwantzigsten Jahr
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Fulda. - Abt Johann Bernhard [Schenck zu Schweinsberg], Abt zu Fulda, belehnt Kraft Christoph von Boyneburg zum Dipperz und Rudolf Hermann von Romrod zu Holzheim mit Lehen zu Bimbach, Fulda, Lüder und Rockenstuhl, mit denen Wendel, Valentin, Philipp und Wigand von Lüder belehnt gewesen sind. Es folgen nähere Bestimmungen. Die von Romrod wurden mit diesen Lehen bereits 1607 Juni 18 belehnt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Fulda. - Abt Johann Bernhard [Schenck zu Schweinsberg], Abt zu Fulda, belehnt Kraft Christoph von Boyneburg zum Dipperz und Rudolf Hermann von Romrod zu Holzheim mit Lehen zu Bimbach, Fulda, Lüder und Rockenstuhl, mit denen Wendel, Valentin, Philipp und Wigand von Lüder belehnt gewesen sind. Es folgen nähere Bestimmungen. Die von Romrod wurden mit diesen Lehen bereits 1607 Juni 18 belehnt.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vgl. Urk. 80 Nr. 510
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Geistliches und weltliches Territorium Fulda (Tektonik)
- Klöster, Korporationen, Institutionen u.a. (Tektonik)
- Klöster, Korporationen, Institutionen u.a.: Adel [ehemals: Urkunden R IX] (Bestand)
- Romrod, von (Gliederung)