Urkunden und Urkundenabschriften betr. den Adels- und Freiherrnstand der Familie Raet
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U 186, 45
U 186 Familie Raet von Bögelscamp - Akten
Familie Raet von Bögelscamp - Akten >> 1. Akten >> 1.1. Haus Bögelskamp
(1416), 1664-1844
Enthaeltvermerke: Epitaph des Ritters Philippe Le Roy und seiner Gemahlin Maria von Raet, 1662; Eloge de la très ancienne et très noble famille de Raet (17. Jh.); Taufbescheinigung betr. Maria Clara v. Raeth (Tochter von Leonard von Raet und Elisabeth Catharina van Hessen) 1664 Okt. 10; Bescheinigung des Adels des Hptm. von Raet zu Bögelskamp durch Gen. Lt. Friedr. Christian v. Elverfeldt, Adolf Heidenreich Frhr. Droste; Herm. Eberh. von Dincklage, C.F.M. von Elmendorff zum Füchtel 1753 Jan. 27; dgl. durch F. Marquis von Hoensbrock 1753 Jan. 27; dgl. durch Friedr. Karl Graf zu Limburg-Velen 1753 Febr. 12 (mit Abschrift); 1753 April 8; Todesanzeige des Joh. Kaspar Jos. Frhr. v. Raet 1795 April 18 (aus dem Münst. Intelligenzblatt); Brief A. de Raets aus Den Haag wegen Adelsnachweis 1809 Nov. 6; Todesanzeige der Marianne Duesberg geb. v. Raet 1816 Mai 16; Todesanzeige des Kapitularen in Kappenberg, Ferdinand v. Stockheim 1824 Dez. 11; Schreiben des Oberpräsidenten von Vincke betr. Anerkennung des freiherrlichen Standes des Oberlandesgerichtsreferendares Frhr. v. Raet zu Hamm 1844 Mai 23 mit Anlagen; Zeugnis der Heroldskammer der österr. Niederlande über die reichsfreiherrl. Familie von Raet; Auszug aus den Annales Ingolstadiensis academiae 1593 - 1669 über Mitglieder der Familie von Raeth; Stammtafel der Bögelskamper Linie der Frhr. v. Raeth; Ahnentafel des Eugen Joseph Caspar Baron v. Rath 1812 (Abschrift); Stammbaum der Frhr. Friedr. Philipp Wilh. von Raet; Abschrift einer genealog. Stammtafel der Frhr. v. Raet aus den "Wekelyks Nieuws uyt Loven" vom 28. Mai 1775, mit handschriftlichen Ergänzungen. Enthält u.a. folgende Urkundenabschriften: 10.06.1416: Sigismund, Römischer König etc., ernennt Johannes de Raet, Ritter, Herrn zu Laer, und dessen Sohn Heinrich de Raet, "amicis", familiaribus et domesticis" des Pfalzgrafen Wilhelm, Herzogs von Bayern und Grafen von Hennegau, Holland und Seeland, zu Reichsfreiherren. Siegelankündigung. Data haec sunt in Westmania .... Unterschrift des Vizekanzlers Joh. Destrigon (Überlieferungsvermerk: Abschrift 1703 Mai 14 und kollationiert 1750, beglaubigt durch Rab. Henn. de Bertram (Secretarius Archivae, 1703), G. van der Eecken (Notar, 1750), Anton Borgerink (Richter zu Oldenzaal). - 2. Abschrift, mit genealogischen Notizen von 1274 ff. beglaubigt von R. de Grez und M.C.J. de Grez 1744 Okt. 9 in Akten Nr. 45, Abschrift in Akten Nr. 48 fol 13v) 10.12.1675: Robert Dandelot, Ecuyer und Seigneur de Segershove, Engelbert Flacchius und Constantin Bouchelier, sämtlich Ecuyers und Rois und Heraults d´armes in den Niderlanden für Brabant, Luxemburg und Hennegau, bestätigen die adlige Herkunft der Familie von Raet, Herren von Raet bei Ördingen (mit Erläuterung der Genealogie). Fait à Bruxelles.... (Kommentar: Unterschriften mit aufgedrückten Siegeln) 14.05.1703: Leopold, Römischer kaiser usw., bestätigt dem Arnold von Raet die Berechtigung zur erblichen Führung des Freiherrntitels. Viennae.... (Überlieferungsvermerk: Abschroft des Notars G. van der Eecken, 1750, in Akten Nr. 45)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
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- Familie Raet von Bögelscamp / Akten (Bestand)
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