Der Hamburger Dompropst Otto Graf von Hoya bestätigt eine von dem Priester Hinrich Merswyn und dem Subdiakon Johannes Schilder gestiftete Vikarie in der Kirche des Klosters Itzehoe.
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LASH, Urk.-Abt. 123 Nr. 160
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe >> 1 Urkunden
1430-1433
Enthält: Zwei Ausfertigungen, Pergament, A1 und A2, von verschiedenen Händen geschrieben, an beiden das Siegel des Dompropstes, an A, in grünem, an A2 in bräunlichem Wachs. Rückschrift auf A1 (15. Jh.): "fundatio vicarie in Idzeho", darüber Zusatz, wohl 16. Jh.: "Crucis", 2. (16. Jh.): "thor Nyen Karken". Rückschrift auf A2: 1. (15. Jh.): "prima fundatio", dazu 16. Jh.: "Agnetis", 2. (15. Jh.): "fundatio vicarie in Idzeho". Auf den Rückseiten beider Stücke außerdem ein Notariatsinstrument von 1433 Mai 6 über eine zusätzliche Dotierung: 1433 September 17 Johannes Schilder, Vikar in Lübeck, vermehrt die Einkünfte der von ihm und dem Priester Hinrich Merswyn gestifteten Vikarie in der Kirche des Klosters Itzehoe mit einer jährlichen Rente von vier Mark aus dem Haus und Grundstück des Johann Martens in Itzehoe.
Verzeichnung
1430 November 10, 1433 September 17
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ