Gesellschaft für Sport und Technik (GST) (Bestand)
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P 567 (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 08. Parteien, Organisationen, Vereine und Verbände >> 08.03. Organisationen, Vereine und Verbände >> 08.03.02. Organisationen, Vereine und Verbände 1945 - 1990 >> 08.03.02.02. Bezirk Halle
1975 - 1984
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) war eine Massenorganisation für sportlich und technisch Interessierte mit besonderen Aufgaben für die wehrsportliche Erziehung und vormilitärische Ausbildung von Jugendlichen.
Die GST wurde am 7. Aug. 1952 auf Vorschlag des Zentralkomitees der SED durch Regierungsbeschluss gegründet. Die Gesellschaft gehörte nicht zum Demokratischen Block der Parteien und Massenorganisationen. Sie war in Bezirks- und Kreis- bzw. Stadtbezirksorganisationen gegliedert und unterhielt in Betrieben, Institutionen, Hochschulen, Schulen und Wohngebieten Grundorganisationen. Für die verschiedenen Sportarten bestanden jeweils Sektionen, zudem gab es örtliche und zentrale Ausbildungslager.
Im Jan. 1990 trat der Zentralvorstand der GST zurück. Am 9. Apr. 1990 wurde die GST–VTSV (Vereinigung Technischer Sportverbände) als eingetragener Verein registriert. Am 28. Apr. 1990 wurde auf einem "Sporttag" in Berlin eine neue Organisation gegründet, der Bund Technischer Sportverbände (BTSV e. V.). Dieser wurde bereits am 31. Dez. 1990 wieder aufgelöst, da sich sechs von sieben dazu gehörenden Verbänden Sportvereinigungen aus der alten Bundesrepublik anschlossen.
Bestandsinformationen: Akte Nr. 1 wurde am 20. Nov. 2000 von der Bundesbeauftragten der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR übernommen. Die Herkunft von Akte Nr. 2 ist nicht feststellbar. Die Akten wurden am 8. Apr. 2010 von der Bestandsbearbeiterin verzeichnet.
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) war eine Massenorganisation für sportlich und technisch Interessierte mit besonderen Aufgaben für die wehrsportliche Erziehung und vormilitärische Ausbildung von Jugendlichen.
Die GST wurde am 7. Aug. 1952 auf Vorschlag des Zentralkomitees der SED durch Regierungsbeschluss gegründet. Die Gesellschaft gehörte nicht zum Demokratischen Block der Parteien und Massenorganisationen. Sie war in Bezirks- und Kreis- bzw. Stadtbezirksorganisationen gegliedert und unterhielt in Betrieben, Institutionen, Hochschulen, Schulen und Wohngebieten Grundorganisationen. Für die verschiedenen Sportarten bestanden jeweils Sektionen, zudem gab es örtliche und zentrale Ausbildungslager.
Im Jan. 1990 trat der Zentralvorstand der GST zurück. Am 9. Apr. 1990 wurde die GST–VTSV (Vereinigung Technischer Sportverbände) als eingetragener Verein registriert. Am 28. Apr. 1990 wurde auf einem "Sporttag" in Berlin eine neue Organisation gegründet, der Bund Technischer Sportverbände (BTSV e. V.). Dieser wurde bereits am 31. Dez. 1990 wieder aufgelöst, da sich sechs von sieben dazu gehörenden Verbänden Sportvereinigungen aus der alten Bundesrepublik anschlossen.
Bestandsinformationen: Akte Nr. 1 wurde am 20. Nov. 2000 von der Bundesbeauftragten der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR übernommen. Die Herkunft von Akte Nr. 2 ist nicht feststellbar. Die Akten wurden am 8. Apr. 2010 von der Bestandsbearbeiterin verzeichnet.
Laufmeter: 0.02
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST
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- 08.03.02.02. Bezirk Halle (Archival tectonics)
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