Rep. 094 NL Wilhelm Gastinger MdL (Bestand)
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Rep. 094
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Vorwort: Zum Leben von Wilhelm Gastinger Wilhelm Gastinger (geb. 10.10.1929 in Rosenheim) war von 1970 bis 1986 Abgeordneter der CSU im bayerischen Landtag und dort ab 1974 Vorsitzender des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes. Über seine Tätigkeit im Landtag existiert eine Zusammenstellung von Unterlagen (Protokolle, Vorlagen, Beschlüsse, Anträge) und Zeitungsauschnitten (VE 3-14). Ferner entstand eine umfangreiche Korrespondenz mit den bayerischen Ministerpräsidenten Goppel und Strauß sowie mehreren Ministerien und führenden Politikern (VE 15-26). 1984 gehörte er der Bundesversammlung bei der Wahl des Bundespräsidenten Richard von Weizsäckers an. Desweiteren war er von 1956 bis 1978 Regensburger Stadtrat und von 1960 bis 1975 Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Die Kontakte zu Politikern und weiteren Amtsträgern des Bistums, der Universität und der Verwaltung bestanden über das Jahr 1975 hinaus und führten zu einem umfangreichen Schriftverkehr (VE 27-39). 1987 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Er setzte sich maßgeblich für den Bau des Regensburger Universitätsklinikums ein. Er nahm dafür auch an Sitzungen zum Bau des Universitätsklinikums teil und sammelte Gutachten, Berichte und Zeitungsmeldungen, wie etwa eine Ausgabe des Kochel-Briefs mit einem Bericht über die 7. Landeskonferenz der SPD am 16./17.12.1950, der die ablehnende Haltung der bayerischen SPD gegenüber der Gründung der Universität Regensburg dokumentiert (VE 39 - 47) Bestandsgeschichte Offenbar hat Wilhelm Gastinger, als er 1986 aus dem Landtag ausschied, eine Sammlung zum Bau der Universität und des Universitätsklinikums angelegt, welche den Zeitraum von 1952 bis 1986. (VE 1-10). Die in mehreren Lieferungen überlassene Abgabe wurde hauptsächlich in Aktenordnern und Mappen übergeben, wobei sie grob thematisch geordnet waren. Innerhalb dieser Ordnung war der Bestand weitgehend chronologisch gegliedert. Den letzten Teil des Bestandes hat Gastinger 2009 übergeben und diese Abgabe mit einer kurzen Erläuterung versehen (zu finden in VE 15). Die Abgabe umfasst mit 47 Verzeichnungseinheiten den Zeitraum von 1950 bis 2009, wobei der Großteil der Unterlagen den Zeitraum 1972-1988 abdeckt. Es finden sich auch viele Kopien von Schreiben anderer Personen, die nicht an Gastinger selbst gerichtet waren, jedoch an ihn weitergeleitet wurden. Dieser im Universitätsarchiv Regensburg aufbewahrte Bestand ist nur ein Teilbestand; weitere Teile finden sich im Bischöflichen Zentralarchiv Regensburg und im Regensburger Stadtarchiv. Der Bestand wurde von Juni bis Dezember 2012 durch die wissenschaftliche Hilfskraft Ferdinand Sturm, M.A. unter Anleitung neu geordnet. Kassiert wurde nichts, das Ordnungsprinzip des Überlassers wurde aufgelöst und einer engeren thematischen Ordnung unterworfen. Quelle zur Person Gastingers: http://www.hdbg.de/parlament/content/persDetail.php?id=4229 (Webseite des Hauses der Bayerischen Geschichte)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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