Klage der Witwe Johan Lennep geb. Katharina Heideman und ihrer Tochter, der Witwe Wilbrand Stael gegen Christoph Cölner wegen eines Fensters
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B-Acta scab, II 86
B-Acta scab Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten)
Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten) >> 1601-1700
1633
Enthält: Klage der Witwe Ratsherr Johan Lennep geb. Katharina Heideman und ihrer Tochter, der Witwe Wilbrand Stael (wohnhaft auf der Gravenstegge auf dem Honekamp) gegen den Offizialatsgerichtsnotar Christoph Cölner am Roggenmarkt und am Lambertikirchhof, 1633, wegen Fenster. Das Hinterhaus des verstorbenen Melchior Lennep stößt an die Besitzung des Beklagten. Weinzepfer Johan Hense hat im Hause der Witwe Lennep zur Miete gewohnt. Erwähnt werden Zimmerknecht Godeke Dreeses, Maurermeister Berndt Lammers, Bernard Revick, Ludolf Gerlich (Gerleci), Anton Keller, Gerhard Krumtünger, Notar Henrich Geistman, Gertrud Roeks (Jungfer der Witwe Stael), Kopist Henrich Eding.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ
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