F 3/1, 0621
F 3/1 Ulmer Ansichten
Ulmer Ansichten >> Einzelne Gebäude >> Rathaus (siehe auch Straßen und Plätze - Marktplatz)
1680
[vgl. auch Nachzeichnung: Ans. 656]
Mischung aus perspektivischer und isometrischer Darstellung vom N- und O-Flügel des Rathauses mit der Darstellung der Fresken in ihrem Zustand von 1680.
(Der Riß ist recht genau, jedoch die Wiedergabe der Fresken ist leicht vereinfacht, auch bedingt durch das relativ kleine Format)
Die Originalbemalung stammt aus der Zeit um 1540.
Martin Schaffner (* 1477. 1548/49 in Ulm) wird meist als Maler genannt. Heute sind sie mehrfach restauriert und im Süden ergänzt.
(Restaurierung 1905 nach Willes Zeichnung)
Die Bemalung von 1540 diente der Vereinheitlichung der aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Bauteile, sowie als Schmuck und sie sollte ein bestimmtes politisches Verständnis der Stadt verkünden.
Neben durchlaufenden Ornamentbändern, spätgotischer Scheinarchitektur (Nischen, Galerien, Balkone, Kanzel, Geländer, Hallengänge, Fensterumrahmungen, Baldachine)
wurden auch szenische Darstellungen angebracht.
Diese haben meist einen (deutschen) Titel und eine Versinschrift, die sich auf den Bildinhalt bezieht.
Tugenden, Gerechtigkeitsbilder, allegorische Gestalten und biblische Szenen sind die Themen der Darstellungen.
Die Inhalte sollten die Bildung und den moralischen Anspruch von Ulm verdeutlichen.
Die Vorlage lieferte das 1531 in Augsburg wieder herausgegebene Buch "de officiis" von M.T. Cicero, sowie Holzschnitte für Buchillustrationen. Zu nennen wäre hier vor allem Johannsen von Schwarzenberg: "Büchle Memorial", Augsburg 1541.
Links: Südzeile des Marktplatzes mit Fischkasten und Metzgerturm. Auf dem Marktplatz Kutschen und Bürger.
Mischung aus perspektivischer und isometrischer Darstellung vom N- und O-Flügel des Rathauses mit der Darstellung der Fresken in ihrem Zustand von 1680.
(Der Riß ist recht genau, jedoch die Wiedergabe der Fresken ist leicht vereinfacht, auch bedingt durch das relativ kleine Format)
Die Originalbemalung stammt aus der Zeit um 1540.
Martin Schaffner (* 1477. 1548/49 in Ulm) wird meist als Maler genannt. Heute sind sie mehrfach restauriert und im Süden ergänzt.
(Restaurierung 1905 nach Willes Zeichnung)
Die Bemalung von 1540 diente der Vereinheitlichung der aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Bauteile, sowie als Schmuck und sie sollte ein bestimmtes politisches Verständnis der Stadt verkünden.
Neben durchlaufenden Ornamentbändern, spätgotischer Scheinarchitektur (Nischen, Galerien, Balkone, Kanzel, Geländer, Hallengänge, Fensterumrahmungen, Baldachine)
wurden auch szenische Darstellungen angebracht.
Diese haben meist einen (deutschen) Titel und eine Versinschrift, die sich auf den Bildinhalt bezieht.
Tugenden, Gerechtigkeitsbilder, allegorische Gestalten und biblische Szenen sind die Themen der Darstellungen.
Die Inhalte sollten die Bildung und den moralischen Anspruch von Ulm verdeutlichen.
Die Vorlage lieferte das 1531 in Augsburg wieder herausgegebene Buch "de officiis" von M.T. Cicero, sowie Holzschnitte für Buchillustrationen. Zu nennen wäre hier vor allem Johannsen von Schwarzenberg: "Büchle Memorial", Augsburg 1541.
Links: Südzeile des Marktplatzes mit Fischkasten und Metzgerturm. Auf dem Marktplatz Kutschen und Bürger.
Archivale
Blattgröße (H. x Br. in cm): Original: 61 x 80,7
Herstellungstechnik: Tuschezeichnung auf Pergament
Bezeichnung auf dem Original: u.r+l.: Widmungsinschriften mit reicher figürlicher Umrahmung.
o.: Bogen mit 41 Wappenbilder ulmischer Geschlechter.
Künstler: Paul Wille (Willius) 17/18 Jahrhundert.
seit 1689 in Ulm Grenadier Hauptmann
Verweise/Literatur: Vgl. Ans. 656: Nachzeichnung von Willes Tuschezeichnung durch Ellenrieder 1822. [Verweis:3786;F 3/1]
Lit:
Schef: 10027 ( Abb 350/51
Schef Pflüg B 33/34
H. Koepf. Das Ulmer Rathaus. Ulm 1981
M. Baur-Heinhold. Bemalte fassaden. München 1975
Herstellungstechnik: Tuschezeichnung auf Pergament
Bezeichnung auf dem Original: u.r+l.: Widmungsinschriften mit reicher figürlicher Umrahmung.
o.: Bogen mit 41 Wappenbilder ulmischer Geschlechter.
Künstler: Paul Wille (Willius) 17/18 Jahrhundert.
seit 1689 in Ulm Grenadier Hauptmann
Verweise/Literatur: Vgl. Ans. 656: Nachzeichnung von Willes Tuschezeichnung durch Ellenrieder 1822. [Verweis:3786;F 3/1]
Lit:
Schef: 10027 ( Abb 350/51
Schef Pflüg B 33/34
H. Koepf. Das Ulmer Rathaus. Ulm 1981
M. Baur-Heinhold. Bemalte fassaden. München 1975
Original im Tresor
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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