Dithmar Frowein (Frowyn), Keller zu Lauterbach (Luternbach), seine Ehefrau Else und ihr Sohn Melchiar verkaufen zwei Hintergüter zu Angersbach (An...
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250
Abt. 9, Nr. 10,11
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1457 Juni 12
Ausfertigung, Pergament (27,7 x 40,5 cm) mit ursprünglich drei anhängenden Siegeln (1 und 2 relativ gut erhalten, 3 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: am Sontage nach Sanct Bonifacien tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dithmar Frowein (Frowyn), Keller zu Lauterbach (Luternbach), seine Ehefrau Else und ihr Sohn Melchiar verkaufen zwei Hintergüter zu Angersbach (Angerspach), nämlich das Gut, auf dem Wernher Schneider (Snyder) sitzt, und das Heymelichsgut, ferner die Mollerswiese in Maar (in der Mara), die Frischbornswiese, zwei Krautgärten und einen Baumgarten auf dem Wörth (Werde) zu Lauterbach, einen Krautgarten hinter der Burg und einen Baumgarten hinter dem Niedertor (Nidertore) für 100 rheinische Silberlinge an Hartungh Bernebach, Pfarrer "zum Edesperge" (Meiches)? auf Wiederkauf. Der Käufer leiht ihnen die Güter wieder für 6 Silberlinge Zins , halb auf Kathedra Petri, halb auf Jacobustag. Die Güter sind zum Teil Eigen der Verkäufer, teils Pfand von Henne Pfeffersack (Pfeffersagk), teils Lehen von Fulda (Fulde). Zur Verpfändung dieser letzteren gibt Abt Reinhart seine Einwilligung, doch nur auf 10 Jahre, nach deren Ablauf er sie selbst einlösen kann.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Kauffbrieff von Dithmar Fronweyz genant Kellere zu Luthernbach über ein Guth zu Angerspach, die Mollers Wiese in der Mahra gelgen, die Frischborns Wiese, wie auch einige Kraut- u(nd) Baumgarten zu Lautterbach an H(errn) Hartung Brunebach, De a(nn)0 1457"
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Siegel: Abt Reinhard von Fulda ("grosses Ingesigel") 2. Siegel: Dithmar Frowein 3. Siegel: Johannes Angersbach (Angerspach), Bürger zu Lauterbach, deren Bruder und Ohm
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 839
Vermerke (Urkunde): Literatur: Vgl. Mitt. des Oberh. Gesch.-Ver. N.F. V 13.17.19.29; XIX 47
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dithmar Frowein (Frowyn), Keller zu Lauterbach (Luternbach), seine Ehefrau Else und ihr Sohn Melchiar verkaufen zwei Hintergüter zu Angersbach (Angerspach), nämlich das Gut, auf dem Wernher Schneider (Snyder) sitzt, und das Heymelichsgut, ferner die Mollerswiese in Maar (in der Mara), die Frischbornswiese, zwei Krautgärten und einen Baumgarten auf dem Wörth (Werde) zu Lauterbach, einen Krautgarten hinter der Burg und einen Baumgarten hinter dem Niedertor (Nidertore) für 100 rheinische Silberlinge an Hartungh Bernebach, Pfarrer "zum Edesperge" (Meiches)? auf Wiederkauf. Der Käufer leiht ihnen die Güter wieder für 6 Silberlinge Zins , halb auf Kathedra Petri, halb auf Jacobustag. Die Güter sind zum Teil Eigen der Verkäufer, teils Pfand von Henne Pfeffersack (Pfeffersagk), teils Lehen von Fulda (Fulde). Zur Verpfändung dieser letzteren gibt Abt Reinhart seine Einwilligung, doch nur auf 10 Jahre, nach deren Ablauf er sie selbst einlösen kann.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Kauffbrieff von Dithmar Fronweyz genant Kellere zu Luthernbach über ein Guth zu Angerspach, die Mollers Wiese in der Mahra gelgen, die Frischborns Wiese, wie auch einige Kraut- u(nd) Baumgarten zu Lautterbach an H(errn) Hartung Brunebach, De a(nn)0 1457"
Vermerke (Urkunde): Siegler: 1. Siegel: Abt Reinhard von Fulda ("grosses Ingesigel") 2. Siegel: Dithmar Frowein 3. Siegel: Johannes Angersbach (Angerspach), Bürger zu Lauterbach, deren Bruder und Ohm
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 839
Vermerke (Urkunde): Literatur: Vgl. Mitt. des Oberh. Gesch.-Ver. N.F. V 13.17.19.29; XIX 47
laut Vermerk: "1 Siegel fehlt. 16.II.1910"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Namensnennung 4.0 International