Klaus von Huiswerden, Reinold Stot und Rudolf, Sohn des Rudolf Vogel (Claus van Husewerden, Reynolt Stot ende Rolof, die was Rolof Vogerls zoen) bestätigen, dass der Schüler Hermann Trappe, Sohn des Hermann Trappe aus Emmerich und ihr Verwandter (Herman Trappe, een scoeler, die Harman Trappen zoen was van Embric ende onse wittelike maech is), in ihrer Gegenwart und mit ihrer Zustimmung dem Arnheimer Kanoniker Heinrich Staelbuc (hern Henric Staylbuyc, canonich tot Arnhem) und Wilhelm Uden (Willam Uden) alle seine Güter, die ihm durch den Tod seiner Eltern zugefallen sind und sein Schwager Gerlach ten Putte (Gerloch ten Putte) in Besitz hatte, in der Weise übertragen hat, dass Heinrich und Wilhelm damit zu seinen Gunsten verfahren können wie mit eigenem Gut, doch nur mit dem Rat der Aussteller bzw. dem Rat ihrer Mehrheit. Der Schüler war zu dieser Zeit mündig und hat alles so vorgenommen, dass es unwiderruflich ist. Die Aussteller haben Engelbert Heyginck (Engelbert Heyginch) für 5 Mark Brab. Pfennige als Unterhändler (dedinges man) verpflichtet, das Gut von Gerloch ten Putte (Gerloch ten Putte) oder einem unrechtmäßigen Besitzer zu erwerben. Als Bürgen dafür haben sie Klaus von Huiswerden (Claus van Husewerden) und Heinrich Staelbuc (Henric Staylbuyc), der das Geld auf Geheiß der Aussteller bezahlt hat, eingesetzt. Auf Bitten der Aussteller siegelt der Ritter Eberhard von Eyll (Ewert von Eyle ridder). Int jaer ons heren dusent driehundert vijftich, up sunte Agneten avont.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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