Quidde, Ludwig (Bestand)
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BArch N 1212
call number: N 1212
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> Q
1894-1899, 1907-1940
Geschichte des Bestandsbildners: Hans Wehberg: Ludwig Quidde. Ein deutscher Demokrat und Vorkämpfer der Völkerverständigung, Offenbach 1948
Utz Friedebert Taube: Ludwig Quidde. Ein Beitrag zur Geschichte des demokratischen Gedankens in Deutschland, Kallmünz/Opf. 1963
Reinhard Rürup: Ludwig Quidde. In: Deutsche Historiker III, Göttingen 1972, S. 124-147
Historiker, Politiker (Süddeutsche demokratische Volkspartei, DDP), Mitglied der Nationalversammlung (1919), Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft (1914-1929), und des Deutschen Friedenskartells (1920-1929)
Bestandsbeschreibung: Materialien aus der wissenschaftlichen Tätigkeit u.a. als Leiter der Edition der bis 1935 von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Bände der Deutschen Reichsakten; Manuskripte und Ausarbeitungen über die deutsche Friedensbewegung, den Völkerbund und zur "Geschichte des Pazifismus während des Weltkrieges"; Unterlagen über die politische Tätigkeit der Deutschen Friedensgesellschaft, über pazifistische Kongresse und Probleme wie Abrüstung und Kriegsschuldfrage, über Pazifisten und Landesverratsverfahren; Materialien über internationale Aktivitäten (Internationales Friedensbüro, Interparlamentarische Union); umfangreicher Schriftwechsel (1916-1940), auch aus dem Schweizer Exil, insbesondere über das Hilfskomitee für exilierte Pazifisten. (Stand: 1977)
Zitierweise: BArch N 1212/...
Utz Friedebert Taube: Ludwig Quidde. Ein Beitrag zur Geschichte des demokratischen Gedankens in Deutschland, Kallmünz/Opf. 1963
Reinhard Rürup: Ludwig Quidde. In: Deutsche Historiker III, Göttingen 1972, S. 124-147
Historiker, Politiker (Süddeutsche demokratische Volkspartei, DDP), Mitglied der Nationalversammlung (1919), Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft (1914-1929), und des Deutschen Friedenskartells (1920-1929)
Bestandsbeschreibung: Materialien aus der wissenschaftlichen Tätigkeit u.a. als Leiter der Edition der bis 1935 von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Bände der Deutschen Reichsakten; Manuskripte und Ausarbeitungen über die deutsche Friedensbewegung, den Völkerbund und zur "Geschichte des Pazifismus während des Weltkrieges"; Unterlagen über die politische Tätigkeit der Deutschen Friedensgesellschaft, über pazifistische Kongresse und Probleme wie Abrüstung und Kriegsschuldfrage, über Pazifisten und Landesverratsverfahren; Materialien über internationale Aktivitäten (Internationales Friedensbüro, Interparlamentarische Union); umfangreicher Schriftwechsel (1916-1940), auch aus dem Schweizer Exil, insbesondere über das Hilfskomitee für exilierte Pazifisten. (Stand: 1977)
Zitierweise: BArch N 1212/...
Quidde, Ludwig, 1858-1941
225 Aufbewahrungseinheiten; 4,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ