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Anlagen zu den Protokollen (Senat und Genossenschaft, Sektion für Dichtkunst)
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Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.2. Protokolle der Sitzungen des Senats, der Mitglieder und der Gesamtakademie
1920, 1927 - 1930
Enthält: Exposé von Amersdorffer über den Status von Berliner und auswärtigen Mitgliedern der Sektion für Dichtkunst, 4. Apr. 1927 (Bl. 89-100); Stellungnahmen zu dem Exposé von Max Halbe, Heinrich und Thomas Mann, Wilhelm Schäfer, Wilhelm Schmidtbonn, René Schickele, Franz Werfel, Emil Strauß, Arthur Schnitzler, Hermann Stehr, Walter v. Molo, Jakob Wassermann, Josef Ponten, Erwin Guido Kolbenheyer (Bl. 84-88). Berichte von Wilhelm Schäfer und Alfred Döblin über die Unterredung mit dem Kultusminister, 17. Okt. 1930 (Bl. 3, 13-16). Rundschreiben der Sektion: Mitteilung über die Berufung von Oskar Loerke zum Sekretär der Sektion für Dichtkunst, 2. Febr. 1928 (Bl. 68); Anregung zu gegenseitigem Besuch und Meinungsaustausch von Berliner und auswärtigen Mitgliedern, 16. Nov. 1927 (Bl. 70); Rundschreiben zum "Fall" Johannes R. Becher und der Stellungnahme der Sektion, 30. März 1928 (Bl. 66f.); zur Förderung der Herausgabe älterer Werke zeitgenössischer Dichter, 1928 (Bl. 61-63); zum Auftreten einer Vielzahl von literarischen Gesellschaften und kulturellen Verbänden (Bl. 64); zur Gestaltung des zweiten Jahrbuchs der Sektion für Dichtkunst mit der Bitte um Beiträge, 1929 (Bl. 54-56); zur Klage von v. Molo gegen Bernard v. Brentano, 28. Febr. 1930 (Bl. 25f.), Erklärung v. Molos zu den Presseangriffen wegen der Äußerungen über die "Grüne Post" (Anlage zum Protokoll vom 28. Okt. 1929; Bl. 52f.); zum Austritt von Hermann Hesse, 25. Nov. 1930 (Bl. 4f.); zum Antrag von René Schickele auf Unterzeichnung der Akademiemitglieder mit "M.d.A." (Bl. 9-12), Stellungnahmen von Theodor Däubler, Ludwig Fulda, Max Halbe, Ricarda Huch, Bernhard Kellermann, Thomas Mann, Alfred Mombert, Wilhelm Schäfer, Wilhelm Schmidtbonn, Wilhelm v. Scholz, Emil Strauß, Eduard Stucken, Jakob Wassermann (Bl. 17-21); zur Sektionsbezeichnung (Bl. 28ff.): Schreiben von E. G. Kolbenheyer an die Sektion gegen die geplante Änderung der Bezeichnung "Sektion für Dichtkunst", 24. Dez. 1929 (Bl. 48-51); Stellungnahmen von René Schickele zum Status der Sektion, 5. Jan. 1930 (Bl. 29-32), von Thomas Mann, Jan. 1930 (Bl. 33-40), Auszüge aus den Stellungnahmen von Hermann Stehr, Wilhelm Schäfer, Hermann Hesse, Wilhelm v. Scholz, Ricarda Huch, Emil Strauß, Jakob Wassermann, Alfred Mombert, Heinrich Mann, Ludwig Fulda (Bl. 41-47); Vorschläge zum "Preis der Sektion für Dichtkunst", 10. Febr. 1930 (Bl. 27); zur Stichwahl zwischen Friedrich Schnack und Else Lasker-Schüler, 3. März 1930 (Bl. 23f.). Einstimmiger Beschluß zur Aufhebung der Geschäftsordnung vom 14. Okt. 1930 in der Sitzung der Genossenschaft, Sektion für Dichtkunst, 24. Nov. 1930 (Bl. 6-8). Enth. u.a.: Einladung zur Gesamtsitzung am 26. Okt. 1927 (Bl. 81), zur Sitzung des Senats und der Genossenschaft am 25. Okt. 1927 (Bl. 80). Rundschreiben des Präsidenten Max Liebermann an Senat und Genossenschaft zur Verleihung des Staatlichen Ehrensoldes an Ludwig Cauer, Otto H. Engel, Hugo Kaun, Emil Nikolaus v. Reznicek, Johannes Schlaf, Wilhelm Schmidtbonn (Bl. 65); Rundschreiben an die Mitglieder der Reformkommission (Anschreiben zur "Provisorischen Satzung"), 10. März 1930 (Bl. 22). Liste der Mitglieder der Reformkommission der Akademie, o.J. (Bl. 1f.). Liste der 31 Mitglieder der Sektion für Dichtkunst (Zeitungsausschnitt, Bl. 57). Satzung des Schiller-Preises, 1920 (Bl. 101-104). Hans Joachim Moser, "Zensur und Geistesfreiheit", in "Deutsches Volkstum", Mai 1929 (Bl. 58-60). Protokoll der Gesamtsitzung der Sektion für Dichtkunst, 27. Okt. 1927 (Bl. 71-79); Anlage zum Protokoll: Vermerk über die Aussprache auswärtiger Mitglieder der Sektion für Dichtkunst (Heinrich und Thomas Mann, Josef Ponten) mit dem Kultusminister zu Statutenänderung, Wahlen und Finanzangelegenheiten, 25. Okt. 1927 (Bl. 82f., vgl. PrAdK 1250).
101 Bl. Microfilm/-fiche: I/154
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - P 21 - Bd. 3a
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.