Kaufbrief des Grafen Rudolph von Wertheim und seiner Gemahlin Cunigunde (von Baden) über 2 Hofgüter zu Bestenheid, welche sie den Schwestern des Ritters Conrad Klinkhard, der Begumen [Beginen?] Irmingard und Heilken um 39 Pfund Heller mit dem Geding verkaufen, daß nach ihrem Tod die Gutserträgnisse (3 1/2 Pfund Heller) zu deren Seelenheil ein Jahr lang dienen, dann aber die Güter ihrem Bruder Conrad Clinghart zufallen sollen.
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Kaufbrief des Grafen Rudolph von Wertheim und seiner Gemahlin Cunigunde (von Baden) über 2 Hofgüter zu Bestenheid, welche sie den Schwestern des Ritters Conrad Klinkhard, der Begumen [Beginen?] Irmingard und Heilken um 39 Pfund Heller mit dem Geding verkaufen, daß nach ihrem Tod die Gutserträgnisse (3 1/2 Pfund Heller) zu deren Seelenheil ein Jahr lang dienen, dann aber die Güter ihrem Bruder Conrad Clinghart zufallen sollen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 9 Nr. 29
Grünau Bestenheid 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 9 Kartause Grünau - Urkunden
Kartause Grünau - Urkunden >> 1200-1399
1301 März 3
Urkunden
Besonderheiten: Siegel 1) des Grafen Rudolph (abgerissen), 2) der Gräfin Cunegunde von Baden - eine Frauenfigur, in der rechten Hand das wertheimsche Wappen haltend, zur linken ein Zweig, mit der Umschrift: S Cunegund comitisse de Wertheim ...
Druck: vgl. ZGO 16 (1864), S. 318
Druck: vgl. ZGO 16 (1864), S. 318
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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