Lagerbuch des Prediger Sombarts; Abnahme der Kirchenrechnungen der reformierten Gemeinde
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4.266 Kirchengemeinde Wattenscheid, 401
4.266 Kirchengemeinde Wattenscheid Kirchengemeinde Wattenscheid
Kirchengemeinde Wattenscheid >> Vermögensverwaltung >> Lagerbuch
1791 - 1802
Enthält: Lagerbuch-Konzept für die Kirchen-, Pastorat- und Schulrevenüen der reformierten Gemeinde Wattenscheid mit Veränderungen, die seit dem Dienstantritt des Predigers Sombart (im Jahre 1744) neu eingeführt wurden, 1788; Vergleich des Predigers Sombart mit der reformierten Gemeinde über alle Differenzen, die im Finanzwesen der Gemeinde seit seiner Dienstübernahme vom Landgericht (Bochum) festgestellt wurden; Kirchenrechnungs- und Lagerbuch-Prüfung durch den Königlichen Regierungsrat im Kleve; Nachweis von Verlusten, die die ref. Gemeinde beim Ankauf des Stenskamp-Grundstückes aus der Dobbschen Konkursmasse erlitten hat, 1791; Schriftwechsel zwischen dem Königlichen Regierungsrat (Kleve), dem Konsistorium der ref. Gemeinde und dem Landesgericht Bochum betr. Rechnungsprüfung der Gemeinde; Forderung von Belegen von Prediger Sombart über die Kirchen-, Pastoratshausbau- und Kollekten-Rechnungen für den Zeitraum von 1788 bis 1790; Pastorats- und Kirchenfond-Verzeichnis, ausgefertigt für das Landesgericht zur Prüfung entstandener Unstimmigkeiten, 1792; Prediger Sombarts Decharge-Schrift an die Königliche Majestät König Wilhelm von Preussen (Bericht des Predigers, dass er und das Konsistorium der Gemeinde nach Verfügungen des Königlichen Regierungsrates alle Unstimmigkeiten und Differenzen bei den Kirchen- und Pastoratfonds-Rechnungen, die er einst geführt hat, behoben haben. Übertragung mehrerer Obligationen an die ref. Gemeinde durch den Prediger, darunter auch eine von Prediger Wever über 1000 Rthr., 1794; Revisionsakten der Armenrechnungen der ref. Gemeinde von 1791 bis 1801;Kirchen-Rechnungen der ref. Gemeinde von 1791 bis 1801 (übergeben an das Landgericht in Bochum am 20. Febr. 1802), (siehe auch: Kirchenrechnungen der ref. Gemeinde, Nr. 567, 568); Bemerkungen des Königlichen Regierungsrates (Actum Emmerick) über den vom ref. Konsistorium aus Wattenscheid erstellten Kirchen-Rechnungsbericht von 1791 bis 1801 (siehe auch: E. Schulte, Urkunden und Akten zur Geschichte von Wattenscheid. Bd. II; Abschnitt B, S. 536, Nr. 567, 568, 569)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ
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