Die Vormünder der unmündigen Söhne Georg und Johann von Philipp von Schönborn, ehemaliger Amtmann der Herrschaft Runkel, nämlich: Valentin von Schönborn, Amtmann in Alzenau, Hans Andreas von der Leyen, Agatha von Schönborn, geb. Donner von Lohrheim gegen Gemeinde Eschbach, Jakob Staudt, Pfarrer in Blessenbach
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1807
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1594-1603
Enthält: Quad. 10: Vorakten, darin: fol. 68 ff: Auszüge aus Hubenregistern (1450 und 1578), u.a. für Eschbach und Blessenbach
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Bestätigung des Anspruchs der Kläger auf die Hubenpacht und die kleine Gült in der im 1450 errichteten Hubenregister festgesetzten Höhe (deren Lieferung die bekl. Gemeinde unter Berufung auf die seit der Festsetzung veränderten Besitzverhältnisse in den abgabepflichtigen Gütern, und damit auf die Ungültigkeit der alten Bemessungen, verweigert hatte)
pre: Wilhelm Graf zu Wied-Runkel 1590-1593
pre: RKG 1594
pre: Wilhelm Graf zu Wied-Runkel 1590-1593
pre: RKG 1594
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ