Akten des Landgrafen Philipp (Die an Statthalter und Räte zu Kassel gerichteten Schreiben der Befehlshaber zu Gießen sind, wie die Präsentaten usw. erkennen lassen, dem Landgrafen übersandt worden (vgl. auch den Briefwechsel des Landgrafen mit den Kasseler Räten S. 560 Nr. 897). Sie sind deshalb mit den aus Gießen direkt an den Landgrafen gegangenen Schreiben hier vereinigt worden.): Briefwechsel mit den Befehlshabern zu Gießen (Reinhard v. Boineburg gen. Gellermann, Reinhard Schenk und Amtmann Kurt Heß), auch den zeitweise in Gießen anwesenden Statthaltern von Kassel (Rudolf Schenk zu Schweinsberg) und an der Lahn (Georg v. Kolmatsch) und dem Rentmeister Andreas Salfeld in Gießen
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Akten des Landgrafen Philipp (Die an Statthalter und Räte zu Kassel gerichteten Schreiben der Befehlshaber zu Gießen sind, wie die Präsentaten usw. erkennen lassen, dem Landgrafen übersandt worden (vgl. auch den Briefwechsel des Landgrafen mit den Kasseler Räten S. 560 Nr. 897). Sie sind deshalb mit den aus Gießen direkt an den Landgrafen gegangenen Schreiben hier vereinigt worden.): Briefwechsel mit den Befehlshabern zu Gießen (Reinhard v. Boineburg gen. Gellermann, Reinhard Schenk und Amtmann Kurt Heß), auch den zeitweise in Gießen anwesenden Statthaltern von Kassel (Rudolf Schenk zu Schweinsberg) und an der Lahn (Georg v. Kolmatsch) und dem Rentmeister Andreas Salfeld in Gießen
3, 900
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.22 Schmalkaldischer Krieg bis zur Kapitulation von Halle
Juli - Oktober 1546
Enthält: 1546 Juli. Festhaltung des Johann Onuphrius Freiherrn v. Schwarzenberg, Karls und Hessels v. Grumbach in Kassel und ihre Überführung nach Marburg. Besetzung von Gießen mit Truppen (drei Fähnlein Landsknechte). Ausmusterung eines Teils der von den Städten gestellten Knechte wegen Untauglichkeit. Nachricht von den Bewegungen der aus den Niederlanden kommenden kaiserlichen Truppen
Enthält: August. Die Statthalter von Kassel und an der Lahn in Gießen: Maßregeln, um den Rheinübergang Bürens zu hindern. Besoldung der reifenbergischen Truppen. Aufgefangene Briefe. (Beiliegend.) Sendung eines Fähnleins nach Rheinfels. Schreiben Reifenbergs (Werbung Bürens an Frankfurt, Absicht Bürens, sich in Friedberg festzusetzen). Ottos v. Boineburg (Amtmann zu Umstadt.) Schreiben aus Rüsselsheim (Öffnung eines Briefes der Räte an Kurmainz). Nachrichten aus Rheinfels über die Bewegungen der feindlichen Truppen. Begehren von Kurpfalz. Antwort von Kurmainz. Nachricht aus dem Lager der Feinde. Sendung Reinhard Schenks und des Schultheißen zu Marburg Konrad Heß an den Rhein zu Reifenberg, Verstärkung der dortigen Truppen. Bote aus dem Stifte Bremen an das Kammergericht (Briefe). Aufgebot der Hälfte des Landvolks an der Lahn nach Butzbach. Kundschaft von dem früheren Kellner zu Rüsselsheim (Lindenfels) über die Absicht der Feinde, bei Oppenheim und Weißenau überzusetzen. Besoldung der Befehlshaber in Gießen
Enthält: September. Aufstellung von zwölf Fähnlein durch Reifenberg. Büren im Stift Trier. Heimsendung eines Teils der Landsassen von den Städten aus Gießen. Reinhard Schenks Rückkehr aus Frankfurt und beabsichtigte Reise nach Ziegenhain und Kassel
Enthält: Oktober. Arrestierung von Geldern des Grafen Johann von Nassau-Saarbrücken in Wetzlar wegen seiner Beteiligung am Zuge Bürens (Verbrennung von Bonames und Bergen). Werbungen des Herzogs von Jülich
Enthält: Nachricht, der König von Frankreich lasse diesem seine frühere Gemahlin (Jeanne d'Albret) nebst einem jungen Erben zuführen
Enthält: August. Die Statthalter von Kassel und an der Lahn in Gießen: Maßregeln, um den Rheinübergang Bürens zu hindern. Besoldung der reifenbergischen Truppen. Aufgefangene Briefe. (Beiliegend.) Sendung eines Fähnleins nach Rheinfels. Schreiben Reifenbergs (Werbung Bürens an Frankfurt, Absicht Bürens, sich in Friedberg festzusetzen). Ottos v. Boineburg (Amtmann zu Umstadt.) Schreiben aus Rüsselsheim (Öffnung eines Briefes der Räte an Kurmainz). Nachrichten aus Rheinfels über die Bewegungen der feindlichen Truppen. Begehren von Kurpfalz. Antwort von Kurmainz. Nachricht aus dem Lager der Feinde. Sendung Reinhard Schenks und des Schultheißen zu Marburg Konrad Heß an den Rhein zu Reifenberg, Verstärkung der dortigen Truppen. Bote aus dem Stifte Bremen an das Kammergericht (Briefe). Aufgebot der Hälfte des Landvolks an der Lahn nach Butzbach. Kundschaft von dem früheren Kellner zu Rüsselsheim (Lindenfels) über die Absicht der Feinde, bei Oppenheim und Weißenau überzusetzen. Besoldung der Befehlshaber in Gießen
Enthält: September. Aufstellung von zwölf Fähnlein durch Reifenberg. Büren im Stift Trier. Heimsendung eines Teils der Landsassen von den Städten aus Gießen. Reinhard Schenks Rückkehr aus Frankfurt und beabsichtigte Reise nach Ziegenhain und Kassel
Enthält: Oktober. Arrestierung von Geldern des Grafen Johann von Nassau-Saarbrücken in Wetzlar wegen seiner Beteiligung am Zuge Bürens (Verbrennung von Bonames und Bergen). Werbungen des Herzogs von Jülich
Enthält: Nachricht, der König von Frankreich lasse diesem seine frühere Gemahlin (Jeanne d'Albret) nebst einem jungen Erben zuführen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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