Friedberg, Burg: Kaiser Karl VI. bestätigt auf Bitten von Burggraf Johann Erwein Frhr. v. Greiffenclau zu Vollrads, Baumeister, Regiments- und gemeinen Burgmannen der Burg Friedberg das von Kaiser Karl [V.] 1541 Juli 26 [s.: in 316; vgl. Nr. 289] der Burg verliehene, wörtlich inserierte Münzprivileg, wie dies schon die Kaiser Matthias, Leopold und Joseph, sein Bruder, getan haben, und gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade und der Strafe, die in Kaiser Karls Urkunde festgelegt ist, die Genannten von Friedberg in dem genannten Recht nicht zu behindern oder zu beirren.
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Friedberg, Burg: Kaiser Karl VI. bestätigt auf Bitten von Burggraf Johann Erwein Frhr. v. Greiffenclau zu Vollrads, Baumeister, Regiments- und gemeinen Burgmannen der Burg Friedberg das von Kaiser Karl [V.] 1541 Juli 26 [s.: in 316; vgl. Nr. 289] der Burg verliehene, wörtlich inserierte Münzprivileg, wie dies schon die Kaiser Matthias, Leopold und Joseph, sein Bruder, getan haben, und gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade und der Strafe, die in Kaiser Karls Urkunde festgelegt ist, die Genannten von Friedberg in dem genannten Recht nicht zu behindern oder zu beirren.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1712 September 7, Wien (IV)
Perg.libell (10 Bl., nicht foliiert), Sg. an schw.-gelber Seidenschn. und in offener Holzkapsel, sehr gut erh.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Karl VI. bestätigt dem Burggrafen Johann Erwein Freiherrn von Greiffenclau für die Burg dass ihr von Kaiser Karl V. - 1541 Juli 26 Regensburg - verliehene Münzrecht
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Bl. 9r: Collat(ioniert) und regist(riert), Johann Friderich v(on) Wening, Registrator.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Bl. 8v: [1] Aussteller
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [2] Frid(rich) Carl G(raf) v(on) Schönborn
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [3] Ad mandatum Sacrae Caesareae Majestatis proprium, E. F. v. Glandorff.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Majestätssiegel)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Bl. 9r: Collat(ioniert) und regist(riert), Johann Friderich v(on) Wening, Registrator.
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Bl. 8v: [1] Aussteller
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [2] Frid(rich) Carl G(raf) v(on) Schönborn
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [3] Ad mandatum Sacrae Caesareae Majestatis proprium, E. F. v. Glandorff.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Majestätssiegel)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ