Arbeit am nicht existierenden "Haus der Geschichte"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931019/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Mai
8. Mai 1993
Die schwierige Arbeit am und im "Haus der Geschichte Baden-Württemberg", das es noch gar nicht gibt. Gegenwärtig erforschen 17 Mitarbeiter des Hauses die Geschichte des deutschen Südwestens. SCHULTZ-HECTOR: Die schwierige finanzielle Lage führt dazu, daß das Haus gegenwärtig nicht gebaut werden kann. Diese Pause soll dazu genutzt werden, die Konzeption zu verbessern. Es soll deutlich gemacht werden, daß ein solches Haus nützliche Arbeit für die Heimatmuseen, für die Geschichtsvereine und für die Schulen leisten kann. SCHNABEL: Die schwierige finanzielle Lage führte zu einer Neukonzeption "weg vom Museum und hin zur Dienstleistungszentrale für Landesgeschichte". Draußen im Land sollen künftig konkrete Projekte gemacht werden. Es ist keine Reduktion. Er rechnet weiterhin mit dem Neubau des Hauses. BREGENZER: Im Moment kann sie sich keinen Neubau vorstellen. Es ist wichtiger, Projekte im sozialen Bereich finanziell zu unterstützen. Nach wie vor hat das Haus eine umstrittene Konzeption. Es ist vorstellbar, daß im Nachtragshaushalt weitere Kürzungen für das Haus der Geschichte vorgenommen werden. SCHULTZ-HECTOR: Es ist vorstellbar, daß mit dem Neubau des Hauses der Geischichte im Jahr 2000 begonnen werden kann.
0:05:45; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Stuttgart S; Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Finanzen
Partei: CDU
Partei; SPD
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ