Motorisiertes Schützenregiment-2 (Bestand)
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BArch DVH 20-2
call number: DVH 20-2
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Landstreitkräfte
1956-1987
Geschichte des Bestandsbildners: Aufstellung: 30. April 1956 lt. Befehl Nr. 22/56 Minister für Nationale Verteidigung als mechanisiertes Regiment-2
Umbenennung: 01. Dezember 1956 in Mot.-Schützenregiment-2
Vorgesetzte Dienststelle: Stab 1. Motorisierte Schützendivision
Standort: ab 30. Apr. 1956 bis 03. Mai 1958 Potsdam Ruinenberg
ab 04. Mai 1958 Stahnsdorf, Heinrich-Zille-Straße lt. Bef. 14/58 MfNV vom 27.02.1958
Verleihung Traditionsnamen: 22.September 1968 "Arthur Ladwig"
Verleihung der Truppenfahne: 05. Oktober 1957 durch Major Pech im Auftrag des Ministers für Nationale Verteidigung
Aufgabe: Als Bestandteil der MSD handeln sie in deren Bestand oder lösen die Aufgaben selbständig. Die Gefechtsaufgaben werden
im Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen der am Gefecht teilnehmenden Kräfte der Teilstreitkräfte, Waffengattungen
und Spezialtruppen gelöst. Erfüllung von taktischen Aufgaben im Bestand der Division.
Struktur am 01. Dez. 1965:
- Stab
- Aufklärungszug, ab AJ 1967/68 = Aufklärungskompanie
- Nachrichtenkompanie
- Pionierkompanie
- Verkehrs-Regulierungszug, ab AJ 1967/68 = Verkehrs-Regulierungsgruppe
- Zug Kernstrahlungs- und chemische Aufklärung
- I. Mot.-Schützenbataillon
- II. Mot.-Schützenbataillon
- III. Mot.-Schützenbataillon
- Panzerbataillon
- 120-mm-Granatwerferbatterie
- 85-mm-Panzerabwehrbatterie
- Flak-Batterie
- PALR-Batterie
- Instandsetzungskompanie
- Transportkompanie
- Versorgungszug
- Regimentslager
- Regiments-Medizinischer Punkt
Strukturveränderungen:
01. Dez. 1971:
Verkehrs-Regulierungsgruppe wird zum Verkehrs-Regulierungszug umstrukturiert und mit dem Zug Kernstrahlungs- und chemische Aufklärung sowie Versorgungszug zur Stabskompanie zusammengeschlossen.
120-mm-Granatwerferbatterie und 85-mm-Panzerabwehrbatterie wurden aufgelöst.
Die 82-mm-Granatwerferzüge der 3 Mot.-Schützenbataillone wurden zu Batterien erhoben und mit 120-mm-Granatwerfer ausgerüstet.
Aufbau Haubitzbatterie aus Bestand der 85-mm-Panzerabwehrbatterie.
Umrüstung der Flak-Batterie in Fla-SFL-Batterie.
01. Nov. 1983: Aufstellung der Artillerieabteilung-1.
Kommandeure:
1956 Oberstleutnant Helmut Geisler
1956 - 1958 Major Werner Ohlert
1958 - 1960 Major Karl Firla
1960 - 1962 Oberstleutnant Martin Löffler
1962 - 1963 Oberstleutnant Rudi Grunert
1963 Major Harry Knoth
1964 - 1971 Oberst Manfred Zeh
1971 - 1973 Oberstleutnant Karl-Ernst Meyer
1973 - 1975 Oberstleutnant Egon Gleau
1975 - 1976 Oberstleutnant Hans Unterdörfel
1976 - 1980 Oberst Max Ulrich
1980 - 1984 Oberstleutnant Rainer Rohleder
1984 - 1987 Oberstleutnant Gerhard Melzer
1987 - (1989) Major Peter Thieme
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-2 DVP 21-2:
-keine Angabe-
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1965-1982;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1964-1967;
- Tagesbefehle des Kommandeurs, 1966-1967;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1965-1984;
- Auskunftsberichte des Kommandeurs, 1973-1984;
- Leitungssitzungen/Dienstbesprechungen, 1969-1985;
- Offiziersversammlungen, 1977-1985;
- Unteroffiziersversammlungen, 1978-1983;
- Personelle Stärkemeldungen, 1979-1983;
- Haushalts- und Bedarfsplanung, 1977-1980;
- Finanzökonomische Berichterstattung, 1978-1984;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1973-1983;
- Eingaben- und Beschwerdetätigkeit, 1970;
- Unfälle und besondere Vorkommnisse, 1965;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1988;
- Planstellenbesetzungsnachweis, 1966;
- Gefechtsbereitschaft, 1971;
- Aufgabenstellung des Kommandeurs für die politische und Gefechtsausbildung, 1976-1983;
- Alphabetischer Nachweis über Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten, 1977-1983;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1965-1986;
- Aus- und Weiterbildung, 1967-1981;
- Übungen des IB-4, 1970-1981;
- Arbeitspläne der politischen Arbeit, 1975-1981;
- Monatliche Informationsberichte, 1977-1987;
- Analyse über die Wirksamkeit der politisch-ideologischen Arbeit im Ausbildungsjahr, 1975-1978;
- Entschlüsse des Stellvertreters des Kommandeurs für Politische Arbeit des Mot.-Schützenregiments-2 zur Organisation und Führung der politischen Arbeit im Ausbildungsjahr, 1975-1977
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-2 DVP 21-2:
-keine Angabe-
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsak-tenplanes K 01/3/001.
Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA. Die Tektonik wurde neu bear-beitet. Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V bis 1972: VA-05-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 20-2/....
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-2 DVP 21-2:
-keine Angabe-
Zitierweise: BArch DVH 20-2/...
Umbenennung: 01. Dezember 1956 in Mot.-Schützenregiment-2
Vorgesetzte Dienststelle: Stab 1. Motorisierte Schützendivision
Standort: ab 30. Apr. 1956 bis 03. Mai 1958 Potsdam Ruinenberg
ab 04. Mai 1958 Stahnsdorf, Heinrich-Zille-Straße lt. Bef. 14/58 MfNV vom 27.02.1958
Verleihung Traditionsnamen: 22.September 1968 "Arthur Ladwig"
Verleihung der Truppenfahne: 05. Oktober 1957 durch Major Pech im Auftrag des Ministers für Nationale Verteidigung
Aufgabe: Als Bestandteil der MSD handeln sie in deren Bestand oder lösen die Aufgaben selbständig. Die Gefechtsaufgaben werden
im Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen der am Gefecht teilnehmenden Kräfte der Teilstreitkräfte, Waffengattungen
und Spezialtruppen gelöst. Erfüllung von taktischen Aufgaben im Bestand der Division.
Struktur am 01. Dez. 1965:
- Stab
- Aufklärungszug, ab AJ 1967/68 = Aufklärungskompanie
- Nachrichtenkompanie
- Pionierkompanie
- Verkehrs-Regulierungszug, ab AJ 1967/68 = Verkehrs-Regulierungsgruppe
- Zug Kernstrahlungs- und chemische Aufklärung
- I. Mot.-Schützenbataillon
- II. Mot.-Schützenbataillon
- III. Mot.-Schützenbataillon
- Panzerbataillon
- 120-mm-Granatwerferbatterie
- 85-mm-Panzerabwehrbatterie
- Flak-Batterie
- PALR-Batterie
- Instandsetzungskompanie
- Transportkompanie
- Versorgungszug
- Regimentslager
- Regiments-Medizinischer Punkt
Strukturveränderungen:
01. Dez. 1971:
Verkehrs-Regulierungsgruppe wird zum Verkehrs-Regulierungszug umstrukturiert und mit dem Zug Kernstrahlungs- und chemische Aufklärung sowie Versorgungszug zur Stabskompanie zusammengeschlossen.
120-mm-Granatwerferbatterie und 85-mm-Panzerabwehrbatterie wurden aufgelöst.
Die 82-mm-Granatwerferzüge der 3 Mot.-Schützenbataillone wurden zu Batterien erhoben und mit 120-mm-Granatwerfer ausgerüstet.
Aufbau Haubitzbatterie aus Bestand der 85-mm-Panzerabwehrbatterie.
Umrüstung der Flak-Batterie in Fla-SFL-Batterie.
01. Nov. 1983: Aufstellung der Artillerieabteilung-1.
Kommandeure:
1956 Oberstleutnant Helmut Geisler
1956 - 1958 Major Werner Ohlert
1958 - 1960 Major Karl Firla
1960 - 1962 Oberstleutnant Martin Löffler
1962 - 1963 Oberstleutnant Rudi Grunert
1963 Major Harry Knoth
1964 - 1971 Oberst Manfred Zeh
1971 - 1973 Oberstleutnant Karl-Ernst Meyer
1973 - 1975 Oberstleutnant Egon Gleau
1975 - 1976 Oberstleutnant Hans Unterdörfel
1976 - 1980 Oberst Max Ulrich
1980 - 1984 Oberstleutnant Rainer Rohleder
1984 - 1987 Oberstleutnant Gerhard Melzer
1987 - (1989) Major Peter Thieme
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-2 DVP 21-2:
-keine Angabe-
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1965-1982;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1964-1967;
- Tagesbefehle des Kommandeurs, 1966-1967;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1965-1984;
- Auskunftsberichte des Kommandeurs, 1973-1984;
- Leitungssitzungen/Dienstbesprechungen, 1969-1985;
- Offiziersversammlungen, 1977-1985;
- Unteroffiziersversammlungen, 1978-1983;
- Personelle Stärkemeldungen, 1979-1983;
- Haushalts- und Bedarfsplanung, 1977-1980;
- Finanzökonomische Berichterstattung, 1978-1984;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1973-1983;
- Eingaben- und Beschwerdetätigkeit, 1970;
- Unfälle und besondere Vorkommnisse, 1965;
- Chroniken der Ausbildungsjahre, 1956-1988;
- Planstellenbesetzungsnachweis, 1966;
- Gefechtsbereitschaft, 1971;
- Aufgabenstellung des Kommandeurs für die politische und Gefechtsausbildung, 1976-1983;
- Alphabetischer Nachweis über Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten, 1977-1983;
- Auswertung der Ausbildungsjahre, 1965-1986;
- Aus- und Weiterbildung, 1967-1981;
- Übungen des IB-4, 1970-1981;
- Arbeitspläne der politischen Arbeit, 1975-1981;
- Monatliche Informationsberichte, 1977-1987;
- Analyse über die Wirksamkeit der politisch-ideologischen Arbeit im Ausbildungsjahr, 1975-1978;
- Entschlüsse des Stellvertreters des Kommandeurs für Politische Arbeit des Mot.-Schützenregiments-2 zur Organisation und Führung der politischen Arbeit im Ausbildungsjahr, 1975-1977
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-2 DVP 21-2:
-keine Angabe-
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsak-tenplanes K 01/3/001.
Bis 1972 gab es das Verwaltungsarchiv des MB V in Neubrandenburg. Mit der Bildung des Kommandos der Landstreitkräfte wurde dieses aufgelöst und das Schriftgut wurde im Verwaltungsarchiv der Landstreitkräfte in Geltow zusammengeführt. Die Ablieferung der Akten erfolgte jährlich an das Verwaltungsarchiv. Nach Bewertung wurde jährlich das archivwürdige Schriftgut an das Militärarchiv der DDR abgegeben. Im Oktober 1990 übernahm das Bundesarchiv-Militärarchiv die Bestände der NVA. Die Tektonik wurde neu bear-beitet. Archivsignatur des Verwaltungsarchivs des MB V bis 1972: VA-05-...
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Landstreitkräfte ab 1972: VA-10-...
Signaturen des Militärarchivs der DDR für den Bereich des Militärbezirks V: VA-05/....
Signaturen des Bundesarchiv-Militärarchiv: DVH 20-2/....
Stellvertreter für Politische Arbeit Motorisiertes Schützenregiment-2 DVP 21-2:
-keine Angabe-
Zitierweise: BArch DVH 20-2/...
Motorisiertes Schützenregiment-2 (MSR-2), 1956-1987
269 Aufbewahrungseinheiten; 7,3 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: ADS siehe K 358/3/001
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Literatur: Die Landstreitkräfte der NVA, Kopenhagen, Wilfried, 1999
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Verteidigung (Tektonik)
- Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee (Tektonik)
- Nationale Volksarmee (Tektonik)
- Landstreitkräfte (Tektonik)
- Motorisiertes Schützenregiment-2 (Bestand)