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Regelung des Geschäftsgangs vor dem Hintergrund der Besatzung
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 13. Innerer Dienst der Hilfsstelle für Ausgewiesene
1923-1925
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Vermeidung von Verzögerungen von dringenden Angelegenheiten - Einrichtung einer Pressestelle beim Dezernat I B (Besatzungsdezernat) ab 1. 4. 1923 - Kennzeichnung von Sendungen ins Besatzungsgebiet, 1923 - Kennzeichnung von Sendungen ins Besatzungsgebiet, die der Kenntnis der Besatzungsbehörde vorenthalten werden sollen, 1923 - Sicherstellung des Geschäftsgangs für den Polizeipräsidenten von Recklinghausen angesichts der Nicht-Anerkennung der Behörde durch die Besatzungsmacht, 1923 - Sicherstellung des schnelleren Geschäftsgangs von "Eilstücken" und "Sofortstücken", 1923 - Anordnung der vierteljährlichen sorgfältigen Prüfung der Registraturen der Dezernate mit der Erfordernis eines Berichts an den Regierungspräsidenten, 1923 - Fehlleitungen von für die Polizeiämter im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidenten Recklinghausen bestimmten Sendungen an die Oberbürgermeister, 1923 - Mitteilung über die Einrichtung einer Überwachungsstelle zum Abhören von Ferngesprächen durch die französische Besatzung, 1924 - falsche Entscheidungen der Haupthilfsstelle Kassel bei der Betreuung Ausgewiesener, 1924 - Entschädigungsanträge von durch die Besatzungsmächte inhaftierten Personen, 1924-1925
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.