Konsistorium Grafschaft Schaumburg (Rinteln-Kassel) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Objekt beim Datenpartner
A 13
Landeskirchliches Archiv Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landeskirchliches Archiv >> A - Konsistorien
1554-1915
Kurzbeschreibung: Nach dem Ende der "alten" Grafschaft Schaumburg 1647 fiel deren östlicher Teil mit den Ämtern Rodenberg, Obernkirchen, (Hessisch) Oldendorf und Rinteln an die Landgrafen von Hessen-Kassel. Kirchlich bildete die "Grafschaft Schaumburg, hessischen Anteils eine eigene Diözese mit den Klassen Obernkirchen und Rinteln. Sitz des Konsistoriums war Rinteln, die Leitung führte ein Superintendent. 1821 wurde das Konsistorium Rinteln aufgelöst und dem Konsistorium Kassel unterstellt. In Rinteln verblieb bis 1838 eine Konsistorialdeputation, dann führte der Superintendent die Aufsicht allein. Die Akten des Konsistoriums und der Konsistorialdeputation wurden größtenteils an das Konsistorium Kassel abgegeben und gelangten 1908 ins Hessische Staatsarchiv Marburg. Einige verblieben beim Superintendenten und wurde durch Amtswechsel auf verschiedene Pfarrarchive verstreut. Sie liegen heute weitgehend im Ephoralarchiv Rinteln. 1937 wechselte der Kirchenkreis Graftschaft Schaumburg von der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck an die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. 1963 erhielt das Landeskirchliche Archiv von Landeskirchenamt Kassel die sich auf Schaumburg beziehenden Akten des Gesamtkonsistoriums, 1979 die Konsistorialakten aus dem Staatsarchiv Marburg. Aus diesen Ablieferungen wurde der Bestand A 13 gebildet und zwischen 1988 und 1991 mittels einer Kartei erstmals erschlossen. 1999-2000 erfolgte die EDV-gestützte Neuverzeichung mit Neubildung der Aktentitel. Die Gliederung des Bestandes orientiert sich an dem modernen Aktenplan der Kirchengemeinden. Ergänzende Bestände: Landeskirchliches Archiv Hannover: D 34 a - Ephoralarchiv Rinteln; D 34 b - Metropolitanat Obernkirchen; D 5 Landeskirchenamt Bückeburg; Landeskirchliches Archiv Kassel: Konsistorium Kassel - Generalia; Konsistorium Kassel - Spezialia
Findmittel: Findbuch
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
Findmittel: Findbuch
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Zusatzinformationen: vollständig verzeichnet
31 lfd. M.
Bestand
Literatur: Mooyer, Ernst Friedrich. Die vormalige Grafschaft Schaumburg in ihrer kirchlichen Einteilung. 1858
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
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