Graf Gerhard und Graf Otto von Hoya und Bruchhausen sowie deren vier Söhne schließen ein ewiges Bündnis mit Bischof Heidenreich von Münster und dem Stift Münster und beschwören gegenseitigen Schutz und Trutz. Sofern der Bischof von Münster eine Burg in den Kirchspielen Goldenstedt oder Twistringen erbaut, versichern die Grafen hierzu ihre Unterstützung und sollen als Gegenleistung ein erbliches Burglehen erhalten. Zeugen: Junker Bodo van Homburg, Domdekan Diedrich van Enschede, Herr Herman Fransoys, Rotgher Schunde, Kanoniker am Dom von Münster, Herr Friedrich van Schaghen, Ritter Bernd von Droste, Johan und Herbord, Brüder van Zutholte, Amtleute von Vechta, die Knappen Andreas van der Heghe und Arnd Naschard, Burügermeister Johan Kerkhernich, Ratmann der Stadt Münster Arnd Byschopinch 1383, April 4 (millesimo trecentesimo octuagesimo tercio, dominica, qua cantatur Misericordia domini) Zwei leicht voneinander abweichende, vom Domvikar Laurentius Boventorp genannt Trermann kollationierte, niederdeutsche Abschriften aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts

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Niedersächsisches Landesarchiv
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