Die Vorsteher des Klosters St. Johannis schließen, nachdem ein auf 30 Jahre mit Hans Hartiges als Eigentümer eines Grundstücks in der Knochenhauerstraße vereinbarter Vertrag abgelaufen ist, mit dem derzeitigen Eigentümer Hans Krochmann auf 40 Jahre einen neuen Vertrag, nach dem dieser sich gegen Zahlung von 80 Mark damit einverstanden erklärt, daß die auf sein Grundstück überragende Brandmauer des am Berge belegenen Klosterhauses unverändert stehen bleibt. 1592 Januar 1 - ohne Ort (Zerter, Pergament, zerschnitten durch das Wort Warheit mit den Unterschriften der Vorsteher Hermann Wetken, Jochim vam Kampe, Johan Wetken und Hans Krochman)
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Die Vorsteher des Klosters St. Johannis schließen, nachdem ein auf 30 Jahre mit Hans Hartiges als Eigentümer eines Grundstücks in der Knochenhauerstraße vereinbarter Vertrag abgelaufen ist, mit dem derzeitigen Eigentümer Hans Krochmann auf 40 Jahre einen neuen Vertrag, nach dem dieser sich gegen Zahlung von 80 Mark damit einverstanden erklärt, daß die auf sein Grundstück überragende Brandmauer des am Berge belegenen Klosterhauses unverändert stehen bleibt. 1592 Januar 1 - ohne Ort (Zerter, Pergament, zerschnitten durch das Wort Warheit mit den Unterschriften der Vorsteher Hermann Wetken, Jochim vam Kampe, Johan Wetken und Hans Krochman)
611-1_Urkunde 33
611-1 St. Johanniskloster (mit dem ehem. Zisterzienserinnenkloster in Harvestehude)
St. Johanniskloster (mit dem ehem. Zisterzienserinnenkloster in Harvestehude) >> Urkunden
01.01.1592
Archivale
Wetken, Johan
Hartiges, Hans
Krochmann, Hans
Kampe, Jochim vam
Wetken, Hermann
Knochenhauerstraße
Berg
Brandmauer
Klostervorsteher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ