Adolf v. Limburg, Herr zu Styrum, und Elisabeth v. Reichenstein, seine Ehefrau, geben ihr Gut zu Heissen, wo Meylles wohnte, zu Leibgewinnsrecht an Heinrich van Bottenbruch (Buttenbrock) und seine Ehefrau Tilgen gegen Abgabe der dritten Garbe, von 2 Schuldschweinen, einem fetten Hammel, 10 Pfund Flachs, 18 Hühnern, 2 fetten Gänsen zu Lamberti, und einem "hout suckers" oder stattdessen 20 Albus und überdies der Verpflichtung von 2 Mähtagen im Jahr. Zeugen: Heinrich Geyrlich, Gossen im Graven (Graffen), Seres Beckmann, Wilhelm Klostermans, Leffken Darbaven und Wymmer op der Lynden.
Vollständigen Titel anzeigen
Adolf v. Limburg, Herr zu Styrum, und Elisabeth v. Reichenstein, seine Ehefrau, geben ihr Gut zu Heissen, wo Meylles wohnte, zu Leibgewinnsrecht an Heinrich van Bottenbruch (Buttenbrock) und seine Ehefrau Tilgen gegen Abgabe der dritten Garbe, von 2 Schuldschweinen, einem fetten Hammel, 10 Pfund Flachs, 18 Hühnern, 2 fetten Gänsen zu Lamberti, und einem "hout suckers" oder stattdessen 20 Albus und überdies der Verpflichtung von 2 Mähtagen im Jahr. Zeugen: Heinrich Geyrlich, Gossen im Graven (Graffen), Seres Beckmann, Wilhelm Klostermans, Leffken Darbaven und Wymmer op der Lynden.
1020 / 124 A, B
1020 Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
1498 Juli 30
A) Ausfertigung: Pergament; B) Abschrift (17. Jh.): Papier mit Siegelzeichnung; Siegel des Ausstellers anhängend; Rückvermerke
Archivale
Regest / Veröffentlichung: Regest: Hulshoff/Aders II, 2 Nr. 1643
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1498 des nesten manendages na sunt Jacobs daeghe des hilgen apostels
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1498 des nesten manendages na sunt Jacobs daeghe des hilgen apostels
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ