Familienarchive und persönliche Nachlässe: Familienarchiv Freiherren von Dernbach (Bestand)
Show full title
1221
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Bestände nichtstaatlicher Herkunft >> Familienarchive und Nachlässe >> Familienarchive und persönliche Nachlässe
1454-1819
Enthält: Private Unterlagen.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Stammsitz dieser nassauischen Adelsfamilie lag in Herbornseelbach, nordöstlich von Herborn. Der Stammvater, Arnold von Dernbach, lebte um 1281. Seine Urenkel, Bernhard, Otto und Heinrich, stifteten drei nach ihnen benannte Linien. Die Heinrich'sche Linie, aus welcher dieser Nachlass zeugt, erhielt sich am längsten. Unter den Nachkommen war Ulrich (Friederich Wilhelm) Maximilian, fürstlicher fuldaischer Geheimer Rat und Oberst des oberrheinischen Kreisregiments Pfalz-Zweibrücken. Seine Ururenkelin Therese Josephine, geboren 1885 in Frankfurt, starb als letzte 'von Dernbach' am 1.11.1965 in einem Altersheim in Weilburg. Ihr einziger Sohn war 1946 in französischer Kriegsgefangenschaft gestorben. Damit endete die Linie der Herren von Dernbach.
Bereits 1748 starb mit dem 40j. Friedrich Ludwig Christian von Dernbach, kurfürstlich-hessen-kassel'scher Hauptmannn der Garde, der lehensberechtigte Familienzweig aus. Danach wurden die Burg und die zugehörigen Ländereien von Hessen als erledigtes Lehen eingezogen. 1750 wurde ein neues Gutshaus erbaut und die Ländereien wurden verpachtet.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Geschichte des Bestandsbildners: Der Stammsitz dieser nassauischen Adelsfamilie lag in Herbornseelbach, nordöstlich von Herborn. Der Stammvater, Arnold von Dernbach, lebte um 1281. Seine Urenkel, Bernhard, Otto und Heinrich, stifteten drei nach ihnen benannte Linien. Die Heinrich'sche Linie, aus welcher dieser Nachlass zeugt, erhielt sich am längsten. Unter den Nachkommen war Ulrich (Friederich Wilhelm) Maximilian, fürstlicher fuldaischer Geheimer Rat und Oberst des oberrheinischen Kreisregiments Pfalz-Zweibrücken. Seine Ururenkelin Therese Josephine, geboren 1885 in Frankfurt, starb als letzte 'von Dernbach' am 1.11.1965 in einem Altersheim in Weilburg. Ihr einziger Sohn war 1946 in französischer Kriegsgefangenschaft gestorben. Damit endete die Linie der Herren von Dernbach.
Bereits 1748 starb mit dem 40j. Friedrich Ludwig Christian von Dernbach, kurfürstlich-hessen-kassel'scher Hauptmannn der Garde, der lehensberechtigte Familienzweig aus. Danach wurden die Burg und die zugehörigen Ländereien von Hessen als erledigtes Lehen eingezogen. 1750 wurde ein neues Gutshaus erbaut und die Ländereien wurden verpachtet.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
0,25 lfm
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Ergänzende Genealogie in Abt. 1001 Nachlass Christian Daniel Vogel
Literatur: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band II, S. 458
Literatur: Registratur des Hessischen Hauptstaatsarchivs
Literatur: Neues allgemeines deutsches Adels-lexicon: Im Vereine mit mehreren Historikern. Von Ernst Heinrich Kneschke. Veröffentlicht von F. Voight, 1860, S. 455/456
Literatur: Genealogisches Handbuch des Adels, Freiherrliche Häuser B, Band VI, S. 91
Literatur: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band II, S. 458
Literatur: Registratur des Hessischen Hauptstaatsarchivs
Literatur: Neues allgemeines deutsches Adels-lexicon: Im Vereine mit mehreren Historikern. Von Ernst Heinrich Kneschke. Veröffentlicht von F. Voight, 1860, S. 455/456
Literatur: Genealogisches Handbuch des Adels, Freiherrliche Häuser B, Band VI, S. 91
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 PM CEST